Teil eines Werkes 
3Encyklopädische Ansichten einiger Zweige der Gelehrsamkeit : Theil 1 (1809) Vermischte Schriften über staatswissenschaftliche, philosophische und andere wissenschaftliche Gegenstände. 3
Entstehung
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ſchen redet mehr Naturgenie, im Römi- ſchen mehr. Regelmäßigkeit und Kunſt, Ihre erſten Redner hatten horridum et asperum genus" dicendi; von Cicero und Hortenſius erſt fing es ſich zu verfeinern an. Cicero hob die Kunſt hoch, er iſt fein in'der captatio benevolentiae, ſtarf in klarer Methode, er geht erſt darauf zu überzeugen, dann zu rühren, beſonders die ſänfte Leidenſchaft. Seine tiefe Sprach- funde. und hoher Numerus geben ſeinen

"Reden einen noch größern Werth und

eindringlichere Kraft. Seine, Reden ha-, ben verſchiednen Charakter nach Verſchie- denheit der Zuhörer, aber im Ganzen zu viel Parade von Beredtſamkeit. Er ſucht mehr ſeiner Kunſt Bewundrung, als ſeiner Sache Ueberzeugung zu gewin- nen, iſt oft nicht ſtark genug und zu prahleriſch. Brutus nannte ihn fractum et elnmbem. Mit Demoſthenes vergli- <hen unterſcheidet ſich Cicero von dieſem hauptſächlich darin, daß Demoſthenes ſich ganz über. die Sache vergißt, Cicero ſich nie vergißt, noch vergeſſen läßt, ſondern agirt.= Andre Zeitgenoſſen hatten. tu- midum et Asianum et molle dicendi ge-

zus, von den zwei damaligen Sekten 4 ALLET

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