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ben auf den Antilliſchen Inſeln haben
Heine eigne Sprache, die von der Sprache 4 ihrer Weiber ganz verſchieden iſt. Die Maͤnner naͤmlich ſprechen galibiſch, oder nit die Sprache der Karaiben auf Terra fir- ma. Von hier waren ſie ausgewandert, ſe hatten die Inſeln unterworfen, und nichts nig verſchont als die Weiber, die nachher we⸗ den gen des wenigen Umgangs mit ihren neuen Maͤnnern und Herren, die alte di Landesſprache beibehielten, und auf ihre Toͤchter fortpflanzten. Ein kleiner Diſtrikt 6 von Amerika oder Afrika hat mehr Spra⸗ chen als ganz Europa. Die deutſche 3 Sprache ſcheint den groͤßten Kreis zu in haben. 16
Dieſe Menge der Sprachen, ihre 1 Eigenheiten, Fehler, Veraͤnderungen,— beweiſen zu deutlich den menſchlichen fund Antheil an Schoͤpfung und Bildung ſt der Sprache, als daß wir noch einen e andern Urheber zu ſuchen brauchten. ahe Sprachfaͤhigkeit brachte der Menſch im umi Bau ſeiner Organe auf die Welt, und m. wenn man will, ein Sprachvermoͤgen in biß ſeiner Vernunft, aber keine Sprache. V
Die Gruͤnde fuͤr allmaͤhliche Er⸗ uin findung der Sprache ſind folgende: dn


