Teil eines Werkes 
3Encyklopädische Ansichten einiger Zweige der Gelehrsamkeit : Theil 1 (1809) Vermischte Schriften über staatswissenschaftliche, philosophische und andere wissenschaftliche Gegenstände. 3
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aus ſich ſelbſt geſponnen, durch eignes Nachdenken gefunden, durch eignes Ur⸗ haf⸗ theil erkannt zu haben, iſt mehr werth, als alle durch andre erlernte Weisheit. Daher ſind auch Dummheit und Gelehr⸗ ſamkeit einander nicht entgegen. Viel⸗ mehr ſteht der Gelehrſamkeit Unwiſſen⸗ beit, der Aufklaͤrung Dummheit gegen⸗

uͤber. ine Grundprinzip des aufgeklaͤrten Deu⸗ kens iſt: Alles Objektive als ſubjektiv an⸗ dad 4 zuſehn, zu fragen: was kann der Menſch agt, uͤberhaupt wiſſen, und in wie fern weiß dern er es? Der Weg zur Aufklaͤrung iſt: fen Alles bezweifeln, unterſuchen, ſich ſtets Oa⸗ ſagen, was man weiß, und in wie fern hr⸗ man es weiß. ann Die Vollkommenheit der Wiſſenſchaft In iſt der Hauptpunkt, den wir immer in einer Erwaͤgung ziehn wollen. Es iſt der Geiſt kaun unſers Zeitalters, allen Wiſſenſchaften eine dt in neue beſſere Bearbeitung zu geben in eolog, Abſicht Viſ 1) kritiſcher Richtigkeit, kens, 2) gemeinnuͤtziger Brauchbarkeit und it oft 3) ſyſtematiſcher Vollendung. ſe hat Es ſind gleichſam die Graͤnzen be⸗ etwas ſtimmt, wie weit dieſe und jene Wiſſen⸗

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