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nung, die in Zuſammenſetzung einer Wiſ⸗ von ſenſchaft beobachtet wird. Sie iſt 1 . 1) ſynthetiſch, wenn ſie vom Ein⸗ ae fachen zum Zuſammengeſetzten uͤbergeht, ut ſo wie die Arithmetik, oder vom Allgemei⸗ läger nen zum Beſondern, wie beim Staats⸗ Und recht. wißh Sie iſt: trug 2) analytiſch, wenn ſie vom Be⸗ 28H ſondern zum Allgemeinen, und vom Zu⸗ mmi ſammengeſetzten zum Einfachen uͤbergeht. des Die Methode kann ferner ſeyn gene⸗ Na tiſch, die gleichſam die erſten noch un— d bekannten Quellen der Wiſſenſchaften auf⸗ her ſucht, und uns zeigt, wie dieſe oder jene Wiſſenſchaft entſtanden iſt, oder doch jetzt ſt entſtehen koͤnnte, wenn ſie noch nicht kul— ſütſe tivirt waͤre;— oder kritiſch, die den r Grad der Gewißheit unterſucht. Kritik a hat zwar den groͤßten Zerſtoͤrungsgeiſt, an und geht nur darauf aus, Alles unſicher nan und ſchwankend zu machen, was wir bis⸗ vein her angenommen, und ſo feſt geglaubt nen hatten. Aber gerade deshalb iſt ſie von aͤußerſter Wichtigkeit. Sie ſichtet die Ma Wiſſenſchaften, und wenn ſie die Reich— md thuͤmer der Gelehrſamkeit vermindert, ſo döje
erhoͤht ſie ihren Werth, ſie hat ſie nur gm?


