15—, niedrig. Ihm wird nun bange, wie er ſeine Vorraͤthe zu Gelde machen ſoll, da er ſie bis zu beſſern Zeiten aufzuſpeichern theils nicht im Stande iſt, theils wegen der Ungewißheit, ob und wann es einmal beſſere Preiße geben werde, es bedenklich ſindet. Er entſchließt ſich alſo ebenfalls, an den Juden, auf welche Bedingung es auch ſey, zu verkaufen.
Das Reſultat von allen dieſen Um⸗ ſtaͤnden iſt, daß auf ſolche Weiſe eine ganze Ernte in lauter kleinen Quantitaͤ⸗ ten durch die Juden zu ganz unverhaͤltniß⸗ maͤßig niedrigen Preißen erhandelt wird; ſo daß, obgleich die Ernte grade nur fuͤr den innern Bedarf zureichen oder denſel⸗ ben nur ein ſehr weniges uͤbertreffen mag, gleichwohl der Preiß, zu welchem der Landmann verkaufen muß, ihm kaum ſeine Wirthſchaftskoſten erſetzt, geſchweige ihn aufmuntern und ihm aufhelfen kann.
III. Daß dieſe Darſtellung der Sache richtig, und daß in der That die Sperre als eine Grundurſache von allem dem
Verluſt des Landmanns anzuſehen ſey, er⸗
hellt aus zwei merkwuͤrdigen Erfahrungen. Naͤmlich 1) Im
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