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uͤberfluͤſſig ausgefallen iſt. Denn wie ſchwer iſt es, den wahren Zuſtand der Ernte im Allgemeinen zu erfahren oder zu beurtheilen? und wie leicht koͤnnen aus vielen zufaͤlligen Urſachen, und ſelbſt aus Beſorgniß der bevorſtehenden Sperre die Preiße im Herbſt eine Weile hoch ge— hen?
In dieſem Fall nun, wenn bei hin⸗ laͤnglichem oder uͤberfluͤſſigem Ertrage die Ausfuhr verboten wird, werden die Fol— gen davon vielleicht anfangs eben dieſel⸗ ben ſeyn, welche ſchon vorher(unter a) angezeigt worden ſind.— Bald darauf aber folgt gewiß ein wahres Leiden fuͤr die producirende Klaſſe, ohne verhaͤltnißmaͤßi⸗ gen Vortheil fuͤr das konſumirende Publi— kum, und blos zum ſchnoͤden Gewinn fuͤr die Zwiſchenhaͤnde, welche den Verkehr zwiſchen beiden vermitteln helfen.
Da naͤmlich das Getreide, die Kleinig— keit abgerechnet, die zu Staͤrke verbraucht wird, zu weiter nichts als zur Nahrung dient, entweder unmittelbar in Mehl, oder mittelbar in Bier, Branntewein und Viehmaſt: ſo pflegt, wenn die Ernte einen Ueberſchuß uͤber den gewoͤhnlichen Bedarf


