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bleiben ſie auch beide zugleich in dem wech- ſelſeitigen und gleichmäßigen Beſike ihrer
DIL. natürlichen Freiheit, dergeſtalt, daß, was die Frachtſchließungen betrifft, eine jede ungeſtört und„unabhängig von der andern, ihre Vortheile benußen darf, wie ſie kann; und daß, wenn eine dieſer Städte etwa durch zufälliges Handlungs- glück im den Stand fäme, viel höhere Frachtpreiße zu geben, und dadurch faſt alle Schiſſer an ſich zu ziehen, die andere dieß
ebenſo wenig hindern darf oder fann, als
wenn eine derſelben etwa durch ihre be- quemere Lage das Glück hätte„ von meh- reren“ Schiffern, um der Frachtgeſchäfte willen„» beſucht zu«werden.
Die Richtigkeit der eben erklärten Fol- gen von dem gedachten Grundſakße iſt ſo faßlich und einleuchtend, daß Elbing ſelbſt ſich nicht entbrechen kann, ſie zum Theil ausdrücklich einzugeſtehen. Deſto mehr iſt es zu verwundern, daß. die Kaufmatnſchaft jenes Ortes, um dem angeblichen Uebel, worüber ſie ſich in Anſehung der Frächtge- ſchäfte beklaget, abzuhelfen,- lieber den Grundſaß ſelbſt mit allen ſeinen Folgen umſtoßen, als irgend welche andere Maaß- regeln, die- mit-demſelben zuſammen beſte-


