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Rthl. Gr. Pf.
Der Ertrag der Schweine⸗Zucht iſt von 17 Zucht⸗
Sauen àA 22 Rtl. 18 Gr. 6 Pf.(4. Th. S. 83) 387 2 6 ab 3
der Branntweinſpuͤlicht(4. Th. S. 95) 375——
Ertrag 12 2 6
In den Ritterſchaftlichen Taxprinzipien der Chur⸗ und Neuͤmark werden die Traͤber, ſo wie der Schlamm oder Branntweinſpuͤlicht, zu 12 Gr. p. Wſp. angeſchlagen, welches freilich von obigen Erfahrungsſaͤtzen ſehr abweicht.
In der Oeconomia Forensis 1. Th. S. 441 ſoll der Schlamm die Koſten beſtreiten, und dazu nicht ganz reichen.
Mit ſolchen allgemeinen Saͤtzen erleichtert man ſich die Anfertigung des Anſchlags ſehr; fuͤr die Wahrheit iſt es aber kein Gewinn.
In Borgſtede's Grundſaͤtzen zu Verpachtung der Domainen werden beide, gemaͤß einer unter dem 14ten Januar 1738 ergangenon Verordnung, gar nicht angeſchlagen.
Fredersdorf in der Anleitung zu Veranſchlagung der Domainen S. 286 ſchlaͤgt die Nutzung der Traͤber zu 2 Rhtlr. p. Wiſpel an, mit dem Zuſatze, daß ſie einzeln verkauft zu 3 Rtl. p. Wiſpel herauszubringen, weil 16 bis 18 Kiepen daraus erfolgen; Groͤße und Preis der Kiepen iſt aber nicht ange⸗ geben.
Neuenhahn rechnet in ſeinem Ganzen der Branntweinbrennerei, 8vo Leip⸗
zig 1804 2. Th. S. 620, daß 6 Ochſen beim Maͤſten mit Branntweinſpuͤlicht im Futter gleich ſind 2 Kuͤhen, und eine Kuh 3 Schweinen, folglich 2 Och⸗ ſen 7 Schweinen gleich ſind. Seite 683 legt er eine Berechnung des Ertrags der Maſt in einem Zeitraume von 5 Jahren vor, wo er an 2 Maſtochſen und 35 Milchkuͤhen, nach Abzug aller Ausgaben, ſelbſt des Strohes zu Haͤckſel und Streu, mit Einſchluß des Duͤnger⸗Verkaufs, reinen Ueberſchuß hatte 446 Rtl.
111 Gr., gegen den Einkauf 843 p. c.; und an 671 Schweinen 1934 Rtl.
10 Gr., p. Stuͤck 2 Rtl. 21 Gr., und gegen den Einkauf 37 p. c. Er


