Teil eines Werkes 
1 (1801) Wirthschafts-Erfahrungen in den Guetern Gusow und Platkow. 1
Entstehung
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S hweine Der Schweineberg iſt im Jahre 1796 gegen Melchershof, und ein Theil des Vorder⸗Eichwalds von den Unterthanen eingetauſcht worden. Er war bis dahin blos zu Schweine⸗Huͤtung genutzt worden. Der Boden iſt eine durch die lange Behuͤtung ſehr reichhaltig gewordene und tief gehende Dammerde. Der Unter⸗ grund iſt torfartig. Durchgehends iſt Waſſer in 2 bis 3 Fuß Tiefe. Die Lage iſt zum Getreidebau zu niedrig. Die bisherige Beſtellung iſt aus der Tab. LVI. zu erſehen. Der Erfahrungen ſind zu wenige, um daraus Schluͤſſe ziehen zu koͤnnen.

G.. Getreide. Die Getreide-Arten, welche hier gewoͤhnlich gebauet werden, ſind: 1. Winter⸗Getreide. Weitzen, triticum hybernum, Rocken, Secale cereale. 2. Sommer⸗Getreide. Große Gerſte, hordeum diſtichon. Kleine Gerſte, hordeum vulgare. Gemeiner Hafer, avena ſativa alba. Egyptiſcher Hafer, avena orient. 3 Brach⸗FJruͤchke. Erbſen, piſum ſativum. Wicken, vicia ſativa.

Maa. Die Rechnungen werden in Wiſpel, Scheffel, Metzen gefuͤhrt, die folgende Unterabtheilungen haben: 1 Wiſpel hat 24 Scheffel und 384 Metzen, 1 Scheffel hat 16 Metzen. Der Schefefel iſt der ſeit 1716 als allgemeines Getreidemaaß in ſaͤmmtlichen Preußiſchen Ländern eingefuͤhrte Berliner Scheffel. Er enthaͤlt nach den neuern Unterſuchungen 3039 ½ Cubiczoll, welches unbedeutend mehr als 13 Rh. Cubiefuß betraͤgt. Es enthaͤlt alſo in runden Zahlen 1 Wiſpel 42 Cubicfuß, 1 Scheffel Cubiefuß, 1 Metze 190 Cubiczoll.

Gewicht. Das Gewicht, welches hier im Gebrauche iſt, iſt das gewoͤhnliche Berliner Handelsgewicht, das folgende Unterabtheilungen hat:

1 Centner 22 Stein 110 Pfund 3520 Loth. 1 22 704

1 32

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