Teil eines Werkes 
1 (1801) Wirthschafts-Erfahrungen in den Guetern Gusow und Platkow. 1
Entstehung
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7 K. Gerſte im friſchen Miſte, 5 Hafer im Reißlande, 4 41 Hafer in zweiter Tracht. Von den uͤbrigen Ertraͤgen ſind der Erfahrungen zu wenig, um den Mittel⸗ Extrag zu beſtimmen.

Der Boden iſt fruchtbare Dammerde. Der Untergrund mehrentheils Sand. Jorder.

In der Tiefe von 3 bis 4 Fuß ſindet man gemeiniglich Waſſer. Dieſes Feld hat ziemlich die niedrigſte Lage in der Feldmark, und iſt deshalb beynahe immer zur Weide gebraucht worden. Durch die allmaͤlige Austrocknung des Bruchs iſt es aber ſo weit gebracht worden, daß jetzt Weitzen und Rocken mit Erfolg darin geſaͤet werden. Die Feld⸗Eintheilung und die Ertraͤge ſind aus Tab. LIII. und LIV. zu erſehen. Der Getreidebau iſt indeſſen ſeit zu kurzer Zeit darin getrieben worden, um Durchſchnitts⸗Saͤtze zu ziehen. Der Hafer hat bis jetzt nicht gerathen wollen. Die darauf ſtehenden Gewaͤchſe ſind:

Bromus mollis L., weiche Treſpe.

Lolium perenne L., Engliſch Raigras, aus⸗

dauernder Lolch.

Trifolium repens L., weißer kriechender Klee.

Poa pratenſis L., Wieſen⸗Riſpengras.

Feſtuca fluitans L., Mannagras, Schwadengras.

Agroſtis rubra L, rothe Schmeelen.

Ranunculus repens L., kriechender Hahnenfuß.

Alopecurus geniculatus L., geknickter Wieſen⸗

fuchsſchwanz. Poa trivialis L., gemeines Riſpengras. Poa paluſtris L., Sumpf⸗Riſpengras.

Der Boden und die Feld⸗Eintheilung iſt dem vom Mittel⸗Eichwald gleich. Melchers Der Erfahrungen ſind beſage Tab. LV. zu wenig, um daraus beſtimmte Schluͤſſe zu ziehen. D 2

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