Teil eines Werkes 
2 (1798)
Entstehung
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In dieſem Zuſtande bleibt die Brache bis gegen das Ende der Ernte liegen. Wenn das Getreide beynahe eingebracht iſt, und die Pferde etwas Muße haben, wird ſie geeget, und hernach in die Queere gepflügt, Bey die- ſem zweiten Pflügen halten ſie jedoch die volle Tiefe, Auf dieſer Fahre wird, nachdem ſie geeget, auch der Dünger gefahren, und

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unmittelbar flach untergepflügt,

Dieſes dritfe Pflügen hat verſchiedene Wirkungen. Es vermiſcht den Boden vollfommen mit dem Dünger, macht die vom zweyten Pflügen etwa übrig gebliebenen Klöße Flein, reißt das Unkraut, was den erſten bei- den Pflugarten entgangen iſt, heraus, ſperrt zugleich die Luft in dem untern Theil der Furchen ein, und macht das Ganze ſo- locker und mürbe, wie eine Sommerbrache.

In dieſem Zuſtande bleibt das Land bis zur Saatzeit liegen, wo es dann geeget, ge- walzt, geſäet und. in ſol<e Beete gelegt wird, als die natürliche Beſchaffenheit des Bodens erfordert, oder der Wirch für gut findet. Die ſe<hsfurchigte Beete ſinddie häufigſten. Es giebt gute Wirche," die ihr

jury an) dane