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Es iſt bekannt, daß die Blumen bey Regen- wetter die'Beſruchtungs- Gefäße geſchloſſen hal- ten, und ſie nur mit Vorſicht öffnen, Die bloße Oeffnung ſelbſt iſt nicht einmal hinreichend, die Staubgefäße den Bienen annehmlich zu machen. Der Staubbeutel muß durch Einwirkung der
'Sonne aufbrechen, ehe die Biene ſich mit dem
Mehle beladen kann. Iſt dieſes geſchehen, ſo iſt das Mehl dem Auswaſchen durch den erſten heftigen Regen ausgeſest. Die Sammlung des Bienenbrods muß alſo in einer naſſen, regenhaf- ten Witterung ſehr 4ngewiß und unbedeutend ſeyn.
Honig und Wachs hängt dagegen weniger vom Wetter ab. Iſt die Blume einmal offen, ſo hat die Biene freyen Zugang zu den Honig- Gefäßen und dem Stempel, die von einem Re- genſchauer weniger als das Mehl der Staubge- fäße leiden. Es iſt, wie ic) glaube, eine unbe- zweifelte Thatſache, daß die Bienen den Honig aus dem, was man uneigentlich Honigthau nennt, ſowohl als aus den Blumen ziehen.
Aus dieſcn Vorderſäßen iſt der Schluß leicht zu ziehen:
Da der Frühling und Sommer von 1782 ſehr naß war, ſo war ein Mangel D Hotlig- brod die natürliche Folge, Durch Zwiſchenzeiten


