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mich ein Zufall auf eine Theorie, welche dieſe Erſcheinung beſſer zu erklären ſchien,
Indem ich eine Weide genau beobachtete, be- merkte ich, daß die Bienen ſich bey deren weib?
lichen Blüten eben ſo geſchäftig als bey den
männlichen eines benachbarten Baums zeigten. Dieſes führte mich zur“genauen Unterſuchung des bon den Bienen geſammleten Stoſſs, und zur Prüfung, ob die verſchiedenen Zeugungsarten ſelbſt bey Zwitterblumen nicht aach verſchiedenen Nahvrungsſtoff hervorbrächten. Es iſt bekannt, daß der Honig aus den Honiggefäßen geſammlet wird. Wachs kaun man als eine Aufſammlung des zähen Schleims des Stempels, und das Bier
nenbrod als aus dem Mehle der Staubgefäße
zuſammengeſeßt betrachten. Alle Bienenwirthe wiſſen, daß die Bienen von Bienenbrod allein nicht leben können; eben ſo wenig, glaube ich, von bloßem Honig- Iſt leßterer aber durch ſchärferes Preſſen mit Bienenbrod vermiſcht, ſo iſt es bekannt, daß er für die Bienen ein geſun- des und ſicheres Futter wird, wenn ihr eigener Vorrath verzehrt iſt. Nimmt man als ausge-
macht an, daß die Bienen zu-ihver Nahrung im Winter ſowohl Bienenbrod als Honig brauchen, und daß das Bienenbrod aus, dem Mehle. der Staubgefäße der. Blumen. beſteht, ſo, iſt obige Erſcheinung leicht zu erklären,


