Teil eines Werkes 
2 (1801) Beschreibung der Landwirthschaft in Yorkshire. 2
Entstehung
Seite
337
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357 Wolle wird auf beyden Seiten in die Hand ge: nommen, ats einander gezogen und die Rinne mit den Däumen gemacht. Wenn dieſes geſche- hen iſt, drückt der Arbeiter mit der Hand und dem Gelenkedie Wolle platt nieder, nimmt auf den Zeigefinger ein Stück Salbe in der Größe einer Haſelnuß, und beſchmiert damit die Haut des Schafes, indem er mit einem Händgriffe, den nur die Uebung geben fann, 6 bis 8 Zoll lang auf den Boden der erwähnten Rinnen wegfährt. Die Salbe ſicehet neben ihm auf einem kleinen Tiſche, der in Form eines Käſes aus einem Blo>e gemacht iſt..Die Kunſt beſtehet dariy, die Salbe auf der Haut gleich zu vertheilen, ohne die Wolle anders als in der Wurzel zu berühren. Wenn ein Fingervoll aufgeſchmirt iſt, nimmt er einen zweiten, und fährt damit fo lange fort, bis die ganze Ninne bedeckt iſt. Hierauf macht er eine neue Ninne 1 bis 1x Zoll von der erſten. Bey dieſer zweiten und allen folgenden Rinnen werden die Finger in der er- ſten Rinne feſtgehalten, wodurch ein erfahrner Arbeiter im Stande iſt, ſie beſtändig in gleicher Entfernung von einander zu halten. Gegen den Rücken werden die Rinnen enger an einander, als gegen den Unterleib gemacht, wo die Wolle dünner, alſo der Näude weniger unterworfen iſt,

Zweiter Theil. DD