Teil eines Werkes 
2 (1801) Beschreibung der Landwirthschaft in Yorkshire. 2
Entstehung
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ſpät abgeſeßt iſt, bekommt es den ganzen Som-

mer durch nichts wie Gras und Waſſer.

Das Jungvieh wird, ſo viel ich weiß, be- ſtändig im Stalle behalten, ohne es anzubinden, und bekömmt das beſte Heu, das man hat. Die Sommerweide iſt die, welche die übrige Wirth- ſchaft einzuräumen erlaubt, gewöhnlich aber nur auf dem zweiten Graſe. Wo die Gemeinheiten nicht getheilt ſind, iſt die gemeine Hütung ihre Sommerweide.

Zweijährige. Jm zweiten Jahre iſt Haferſtroßh das ge- wöhnliche Futter, Sie werden in den Ställen oder Schoppen angebunden. Ihre Sommerweide ſind die gemeinen Hütungen, Wälder und- ſteneyen. Jn dieſem Alter werden die Stiere mit dem Joche bekannt gemacht, aber von gau- cen Wirthen wenig angegriffen, und die Färſen zum Bullen gelaſſen. Leßteres iſt jedoch nicht allgemein. Bey den ungetheilten Gemeinheiten werden die Färſen bis ins 3te Jahr vom Bul- len abgehalten. Jeßt, wo die Aeker getheilt, man überall auf Verbeſſerungen denkt und die Pächke hoch ſind, werden die jährigen Färſen zum Bullen gelaſſen und bringen im 2ten Jahre ſchon Kälber. Dieſes iſt ein wichtiger Gegen: ſtand, worüber die Wirthe beynahe in jeder Ge gend verſchiedener Meinung ſind. Die Verthei-

Einjährige.

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