Kühe Ankauf.
(1200 Pf.), und wurden mit 28 L. ro Sh. (190 Rthlr.) bezahlt.
Die- Art im Ryethale iſt allgemein ſchr Hreit, mit ſtarken Knochen, und mäſtet ſich nicht ſo: gut, als die Teeswater Art. Um dieſem abzuhelfen, haben zwei dortige Wirthe ſie mit der Suſſep- Art gefreuzet, die einen feinern Kopf und Knochenbau, ein ſehr leb- haftes und feuriges Auge, tiefe Bruſt, weite Hüften, reine Schenkel, viel Feyer und Mun- terfeit hat, und ſich alſo-vortrefflich ſchi>t, mit“ der hieſigen Art vortreffliches Arbeits- und Milchvieh zu ziehen. Der Erfolg war, eine Art: hervorzubringen, die ſic) beſſer mä Nete, nicht ſo ſchwer,:von feinerm Knochenbau und, beſſerer Geſialt war.
Obgleich die Beſißer der Melkereyen gewöhn? lim ihr Vieh ſelbſt aufziehen, ſo ſind ſie ſelten glücklich. genug, dem Anfaufe zu entgehen. Die
Lieblings- Eigenſchaften einer Milchkuh ſind hier|
feine Schenkel, ein ſchlaffes, dünnhäutiges, rück- wärts hangendes Euter(bag), lange Zißen, hin-
reichend frey von Milch, um ſie nicht zu ver-
ſchütten, die Milchadern(dus- veins) groß und die Hörner gelb. IJ will mich nicht für die Unfehlbarkeit aller dieſer Eigenſchaften verbürgen.
So viel kann ich indeſſen verſichern, daß ich nie
eine Kuh mit dien fleiſchichten Scenkeln ge: ſehen habe, die viel Milc< gab.
|' Di
[M Jynd 10


