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Abhauen iſt, das Getreide gerade zu legen, und zu dem Ende die Senſe gegen das Getreide zu neigen, ſo daß beym Mähen auf dem Schwa- den, die linke Hand und der linke Fuß, beym Anhauen dagegen die rechte Seite des Mähers etwas vor iſt. Auf die Stellung des Senſen- Gerüſtes und der Bügel kommt viel an. Site müſſen ſo gerichtet ſeyn, daß das darin geſam- lete Getreide auf einen Hieb falle, ohne ſich mit dem nod) ſtehenden zu vermiſchen. Der Mäher muß mit der Senſe einen vollen Bogen nach der linfen Seite zu machen, als wenn er das Korn hiuter ſich werfen wollte. Un dieſes aus- führen zu können, darf der Schwaden nicht zu breit, und bey verworrenem Getreide die Senſe nicht zu lang ſeyn.
Mit etwas weniger Uebung wird ein junger Mann, der die Senſe zu brauchen verſteht und Luſt zeigt, in jedem Lande in der Kunſt, das Getreide gerade im Schwaden zu legen, oder beym Anhauen es gegen das ſtehende gerade und eben anzulegen, ſich bald zum Meiſter machen. Eben ſo werden junge Frayen durch Uebung die Garben zu binden, und junge Byrſche ſie aufzuſeßen zugleich lernen, Man muß dazu eine Zeit der Muße wählen und es anfänglich als einen bloßen Zeitvertreib beirachten. Einige Mor-
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