Teil eines Werkes 
2 (1801) Beschreibung der Landwirthschaft in Yorkshire. 2
Entstehung
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den und ihre Geſundheit gewinnet. Welche Vorzüge haben die Wirthſchafts- vor den Fa- brifen- Arbeiten nicht! Die Ernte- Geſchäfte, entfernt beſchwerlich zu ſcheinen, werden von Frauen, welche dabey erzogen ſind, als eine Er- hohlung und eine weniger. unangenehme Be- ſchäftigung als die häusliche Arbeit betrachtet. anden. Weizen und Rocken wird in Mandeln(Sshoks) geſeßt, die aber nur 10 bis 12 Garben halten. Die beyden letzten dienen den übrigen zum Dache. EShedem beſtand jede Mandel aus 12 Garben-. Wenn aber das Stroh nicht ſehr lang iſt, ge- ben 2 Garben kein hinreichendes Dach für die zwey übrigen. Aus dem Grunde werden ſie jeßt nur zu 10 Garben geſest. Im ſüdlichen England iſt dieſe Bedeckung nirgends eingeführt. Hier läßt: man die Mandeln nicht einen Tag ohne Dach. Beyde Verfährungsarten taugen nicht. Bey gutem Wetrer; können die Aehren dem Einfluſſe der Sonne und des Thaues nie genug ausgeſeßt werden. Hat das Getreide dünne geſtanden, ſo iſt ein leichter Regenſchauer ſehr nüßlich. Bey regnichtem Wetter dagegen kann es nicht feſt genug bedeckt werden. Der Landwirth muß ſich alſo hiebey wie bey den übrigen Wirthſchafts- Arbeiten mehr näch der Witterung als der Landes? Gewohnheit richten.

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