Teil eines Werkes 
1 (1800) Beschreibung der Landwirthschaft in Yorkshire. 1
Entstehung
Seite
365
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/ 365 ſchlechtere zum Kalkbrennen. Das öſtliche Ende dieſes Thals genießt, mittelſt des benachbarten Hafens von Scarborough, eben dieſer Vortheile.

Das Verhältniß der Kohlen zum gebrannten Kalke richtet ſich nach der Beſchaffenheit der Kalkſteine und der Art zu brennen. Im nördli- <hen Theile dieſes Thals, wo die Steine härter ſind, werden auf x Tonne Kohlen 2* bis drey Tonnen Kalk, beydes von gleichem Maaße, im ſüdlichen dagegen, wo die Steine weicher ſind, auf 1 Tonne Kohlen 3 bis 33 Tonne Kalk ge» rechnet.

Der Mittelſaß iſt, daß zu drey Tonnen Kalk eine Tonne Kohlen gebraucht wird.

Zuerſt werden auf dem Grunde und bey den Schürlöchern eine ganze Menge Kalkſteine und Kohlen, nebſt einigem Strauchwerke, gelegt, und das Uebrige in abwechſelnden Lagen von Kalkſteinen, 5 bis 6 Zoll dick, und von Kohlen nach obigem Verhältniſſe. Sind die Kohlen zu groß, ſo werden ſie zu Gries geſtoßen, damit ſie in die Zwiſchenräume der Steine eindrin* gen und ſich mit dieſen deſto inniger ver? einigen.

Steine und Kohlen werden in großen Kör«- ben in den Ofen getragen, die mittelſt Jiechen von 4 Fuß Länge und mit 4 eiſernen Zähnen

Art zu fülßlen.