Teil eines Werkes 
1 (1800) Beschreibung der Landwirthschaft in Yorkshire. 1
Entstehung
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Knlkfieins.

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beſtreiten« Indeſſen kenne ich keinen Ort, wo Kalk in ſo gutem Rufe und wo deſſen Gebrauch ſo gemein iſt, als hier. Am Rande des Thals hat beynahe jeder Wirth ſeinen eignen Kalkofen,

Doch giebt es viele Kalk: Oefen, wo für das Bedürfniß der kleinen Pächter und der Mitte des Thals, wo es an Feuerung feh't, Kalk verkauft wird,: In der Art giebt es einen Kalkbrenner, der 8 bis x0 Oefen hat, und zähr- lich 2 bis 3000 Chaldrons(10 bis 15000 Ton- nen) verfaufft.

Anmerkung des Geh, Kr, Raths Langhans,

Mir ſcheint die Ausbeute für 8 bis ro Defen ſchr gering, da ich mit zwetz Oefen jährlich 125600 Tonnen a 4 Berl. Scheffel ſelbſt liefern fann,

Am nördlichen Rande dieſes Thals brennt man den Kalk blos von-Kalkſteinen von v-rſchie- dener Farbe und Gewebe. Die Haupt-Arten ſind ein derber, hellex und körniger Kalkſtein*),

Anmerk. Der Autor hat ſich des Ausdrucs Granate bedient. Wahrſcheinlich muß dieſes ein. Provinzial-Nahme des förnigen Kali- ſteins(graimed limestone) ſehn, auf den die ganze Beſchreibung paßt, Granate iſt eigentlich Granit, worgus kein Kalkſtein ge- brannt werden kann,