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3/99 Mergel, theils als Kalkſtein angehäuften Mate- rie und Ableitung des Wäſſers in einen Kanal, zu Hülfe gekommen, ſ9 wäre vielleicht die Mün? dung der Quelle längſt verſiöpft und dieſe alſo verloren,
Das Waſſer iſt an der Quelle ſehr kalt und eiſenhaltig. Jhr Bett bekömmt durch ſie eine dunkle Roſtfarbe. Dieſes Ciſenhaltige verliert ſic) bey dem Falle allmählig und iſt am Fuße der Anhöhe ganz verſchwunden,
Eben ſo ſonderbar iſt es, daß die verſtei- nernde Eigenſchaft an der Quelle kaum merkbar iſt und erſt nach 20 bis 30 Yards(5 bis 7 NB. Ruthen) ſich in ihrer vollen Wirkung zeizt, wo das Waſſer dagegen den. eiſenartigen Ge- ſczmac> verliert, aber doch die Noſtfarbe beybe- hält.'Je weitet es fließt, je ſchwächer wird dieſe Farbe. W39 das Waſſer nichts findet, das es verſteinern oder vielmehr mit einer ſteinarti- gent Materie überziehen kann, ſeßt es ſolche in ſeinem Bette ab. Dieſes wird dadurch erhöhet, das Wahſſer ſtrömt aus und verbreitet ſich über die ganze Anhöhe, wo es älles verſteinert, was es in ſeinem Wege triſt, bis es ein neues Bett oder Höhlung findet, oder den Felſen herab- ſtürzt. Wenn das neue Bett äuf dieſelbe Art zerſtört worden, ſo fließt es den Abhang von
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