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bleibe, und von ſorgfältigen Hausvätern geſammlet und zum anderweitigem Ge- brauch aufvewahrt wird,
Abgangsloch, Unterioch, iſt ein bey mehrern Bienenvätern unten am Rande des Bienenſtocks over Bienenkorbs angebrachtes Loch, wodurch die Bienen iß- re Todten und andern Unrath abführen kön- nen. Wenn Raubbienen zu befürchten ſind, oder das Volk im Sto>e zu ſchwach iſt, und nicht genug innere Wärme haben kann, wird dieſes Unterloch nicht geöfſnet. Es iſt aber beſſer, daß, ſtatt des im Sto- efe oder Korbe in der Mitte befindlichen Ausflugelochs, nur allein das Unterloch ſo gehalten werde, daß leßteres zugleich auch das Ausfliegeloch fey, und es alſo zum Ausräumen, Aus- und Einfliegen der Bienen zugleich diene. Nur iſt hiebey voraus zu ſeßen, daß der Sto> vollreich genug ſey, um dieſes Unterloch gut zu bes ſeßen, und vor den Raubbienen zu bewahß- ren. Sind nun die Bienenbehältniſſe zu wenig volkreich, ſo muß man zufrieden ſeyn, wenn ſie nur das in der Mitte der Stöcke befindliche Flugloch beſeßen können. Gu- te Bienenväter halten aber gern auf volk- reiche Stöe oder Körbe, weil ſie mehr eintragen, auch früher ſchwärmen, als jene.:.
Abgefochte Speiſen, heißen ſol- he, die gehörig abgewürzet und gahr ge- kocht ſind, und bis zum wirklichen Anrich- ten ſo lange bey Seite geſeßt werden, bis man ſie entweder aufwärmer, oder mit ei- ner Sauce vollends zubereitet. Man hat auch halb abgeFochte Speiſen, die nur halb gahr gekocht ſnd. Wenn HKausmüt: ter over Köche auf ungewiſe Gäſte warten, oder nicht wiſſen, ob gewiſſe Gäſte zum
Mittags- odey Abendeſſen ſich einſtellen
Nbgraben 23 können, ſo hält man halb gahr gefcchte Speiſen in Bereitſchaft, um ſolche in kur« zer Zeit gahr zu kochen, oder, falls die Geſte ausbleiben, für den folgenden Tag ſtehen zu kaßen, In der heißen Jahreszeit will ſich diefes mit ſolchen Speiſen nicht thun laſſen, die bald aulaufen, oder in ei- nen älferichten Geſchmac> übergehen, Man muß ſich daher damit nach ſeinen Ge- wölben oder Kellern richten, ob ſie kalt und friſch genug ſind, halb abgefochtre Speiſen nicht umſchlagen zu laſſen. Mit Mileh, Honig und Zuefer, Roſinen und derglet- <en ſüßen Ingredienzien abgekochte Spei» ſen haben die wenigſte Dauer in der wär» mern Jahreszeik.
Obaefaßt, ein Brett an ſeinem Um- Fange mit dem Hobel auf ver innern Seite abſchärfen, damit es in die Falze eines Bretts eingeſekt werden kann 3 wie z. B- die Füllung an der Thüre eines Schranfs, welche man in die Falze der Rahmſiücken einſeßen wid, am Umfange inwendig abge- ſchärfet werden muß.
Abgeſtrichen, wenn die Raubvogel vom Horfte weg- und abfliegen. Abgeſtrichener oder abgetrage ner Habicht, iſt ein ſolcher, der zum Abrichten eingefangen worden, da er ſchon vollkommene Federn und Kräfte bekommen, auf den Raub auszugehen, Abgewechfelt, iſt bey den Zimmer- feuten, weng man it etzem Saal ein Paax Balken abbrechen muß, indem man. fie nicht der känge nach unterziehen kaun, fon? vern jeden im zwey abgeſonderken Theile anbringen muß.(f auch Stichbalken,) Abagraben- ableiten, abſicmen, abzapfen, ſage man von Gräben, Süunv yfen, Moräſten und Flüßſen/ wenn man Canale


