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Anleitung zur Verbesserung und Veredlung der Schafzucht in Rußland / Herausgegeben, auf Verlangen sr. Durchlaucht des Ministers des Innern, von Wilhelm Christian Friebe, Rigaschem Schul-Inspektor, beständigem Sekretair und Mitgliede der Liefländischen Ökonom. Societät, der Kaiserlichen freien ökon. Gesellschaft in St. Petersburg, der Leipziger ökonomischen, der Kaiserlichen naturforschenden Gesellschaft in Moskau, der naturforschenden Gesellschaft in Jena und der ostpreussischen physikalisch-ökonomischen Gesellschaft zu Königsberg Mitglied.
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gewähren? Yüein dieſer Vortheil fommt mehr den Eigenthümern-, als dem Staate zu gut, in- dem der Verkauf der rohen, oder gegerbten Felle und. des+ Talges eigentlich der Haupkgegenſtand der daſigen Schafzucht iſt, ohne eigentlich an eine Veredlung der Wolle zu denfen, um ſolche in ei- genen Manufakturen ſelbſt zu verarbeiten und den Ueberfinß nur an Fremde und Ausländer zu verkaufen.

wohnern und Rationen feitten geringen Vortheil

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Db es aber niöglich iſt, die Schafzucht in Ruß- land. in fich ſelbſt durch eine beſſere Behandlung der Schafe zu veredeln, um dadurch eine feinere Wolle zu erhalten; oder, ob hierzu ausländiſche Schafe erforderlich ſind, dies wird ſich ſelbſt ent- ſcheiden, wenn wir einen Blick auf die in Ruß- land befindlichen einheimiſchen Schafracen werfen, uns ſolche näher anzeigen.

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tach der Form des Schwanzes findet man demitach zwei Hauptgattungen Schafe in Rußs- land, nämlich 1) Schafe mit dünnen und kurzen Schwänzen und 2) Schafe mit breiten und fetten Schwänzen.

Was dke erſte Gattung betrifft ſo iſt dies ei- Zenflich das gemeine, durch danz Europa verbrei- tete Hausſchaf, von welchem es in Rußland ei- nige Abarten giebt, die ſich mehr oder weniger durch Größe, oder Feinheit der Wolle auszeich- nen, Dieſe Abarten ſind: