24 Zweiter Abſchnitt. m 7 Volle die nt +" Beſchreibung des edien ſpaniſchen Schafes und'- | kurze Anzeige der Behandlung deſſelben in E ie| Spanien. De Spanien beſißt verſchiedene Arten von Schafen, ver uf die ſich durch eine mehrere oder wenigere Güte(eim der Wolle ſehr genau von einander unterſcheiden.| feli Eigentlich fann man alle daſige Schafe in 3| wnterſht ' Klaſſen eintheilen, nämlich:| 5 WE 1) in vie edle Klaſſe, Merino, welche al-(iw) ler Wahrſcheinlichfeit nach urſprünglich in Spa-»"( nien zu Hauſe zu ſeyn ſcheint, und nicht aus den grobwolligten afrikaniſchen Schafen entſtanden iſt,| 04 obgleich dies Wort von Marinos(jenſeit des MEN Meeres) entlehnt, dies anzudeuten ſcheint.| pr aldi im umd 2) Die gemeine Klaſſe Churro,(Tſchur-„haas. ro), welche beſonders in Catalonien, Arragonien„Ii ps und Kaſtilien gefunden wird, hat gewöhnlich eine iW ih grobe Wolle, die aber doch elaſtiſch iſt, ſo daß 11000087 die Spanier ſic) ihrer, außer zur Verarbeitung v Om zu groben Zeugen, auch noch zum Ausſtopfen ih- DT" rer Betten ſiatt der Federn bedienen,| än 4 3) Die mittlere Klaſſe, Amerinado, iſt|| wahrſcheinlich aus einer Miſchung der xſten und| M;
Druckschrift
Anleitung zur Verbesserung und Veredlung der Schafzucht in Rußland / Herausgegeben, auf Verlangen sr. Durchlaucht des Ministers des Innern, von Wilhelm Christian Friebe, Rigaschem Schul-Inspektor, beständigem Sekretair und Mitgliede der Liefländischen Ökonom. Societät, der Kaiserlichen freien ökon. Gesellschaft in St. Petersburg, der Leipziger ökonomischen, der Kaiserlichen naturforschenden Gesellschaft in Moskau, der naturforschenden Gesellschaft in Jena und der ostpreussischen physikalisch-ökonomischen Gesellschaft zu Königsberg Mitglied.
Seite
24
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten


