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Anleitung zur Verbesserung und Veredlung der Schafzucht in Rußland / Herausgegeben, auf Verlangen sr. Durchlaucht des Ministers des Innern, von Wilhelm Christian Friebe, Rigaschem Schul-Inspektor, beständigem Sekretair und Mitgliede der Liefländischen Ökonom. Societät, der Kaiserlichen freien ökon. Gesellschaft in St. Petersburg, der Leipziger ökonomischen, der Kaiserlichen naturforschenden Gesellschaft in Moskau, der naturforschenden Gesellschaft in Jena und der ostpreussischen physikalisch-ökonomischen Gesellschaft zu Königsberg Mitglied.
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weil ſolche aus Mangel an Menſchenhänden im REN Lande nicht ſelbſt verarbeitet werden können. ce M

So lange indeß ein Staat im Verhältniß ſei- ner Arealgröße noch zu wenig bevölkert iſt, ſo 24 bud lange muß in demſelben mehr auf die Erzielung LE, roher Produkte, welche größtentheils der Acker- bau und die Viehzucht gewähren, das Augenmerk gerichtet werden, als auf die Errichtung von Fa- brifen und Manufakturen, Die Lettern gedeihen

||. Ebe: Daß ei nur in volkreichen Provinzen, wie dies auch in"e NT um Ne NN Rußland der Fall iſt; in andern Provinzen dage- wi M gen, wo dem Ackerbau keine Hände entzogen wer- 07 Herr Zarb

den können, da muß nur auf die Gewinnung der rohen Produkte gedacht werden, Der Ueberfluß derſelben wird immer von andern Nationen enk-| gegen genommen, wenn die Ausfuhr nicht verbo- ten iſt. So auc) mit der Wolle.

Bisher war die Ausfuhr derſelben, die ſchwarze 28 ausgenommen, welche aber in den Manufakturen WR AT keinen Werth hat, verboten, und zwor aus der EN y' Urſache, damit die eigen erzielte grobe weiße Wolle/ WE im Lande ſelbſt verarbeitet werden ſollte, Dieſer-"Sith Zwang hemmte den UnternehmungsSgeiſt, die Wolle, TmY ſo wie die Schaafzucht zu verbeſſern, weil in den mk Fabriken größtentrheils nur grobe Wolle verarbei- W tet und eine feinere entweder nicht geſucht, oder nicht nach ihrem Werthe bezahlt wurde- Ale-