Vollſtändiges Regiſter. 615
ſtehendenfeſtgeſeßten Säße in einemangenom»- menen Beyſpiel,nebſt BemerkungderUrſachen, warum die in unſern Tagen errichtete hölzerne Sebäude in unſern Tagen nicht ſo dauerhaft find, noch auch ſeyn können, als die von unſern Vorfahren erbaueke, eb, daſ. Fernere Fortſe- ßung der Urſachen, warum die hölzerne Gebäu- dein unſern Tagen nicht ſo dauerhaft, als die zu alten Zeiten erbauete, ſind, und daß daher ihre Dauer füglich nicht höher, als auf 120 Jahre, beſtimmet werden könne, 64. Berechnung des zu den in demangenomnmnenen Beyſpiel erwähn- ken höl.ernen Gebäuden in einer Zeit von x20 Jahren erforderlichen Bauholzes, und wie dar- nach der Abzug von dem jährlichen Holzertrag einzurichten ſey, 65. Ein Einwand, 3er hierge- gen gemachet werden könnte, wird widerleget, 66. Warum die Dauer des Bauhol.es in den maſſiven Gebäuden auf 150 Jahre feſtgeſe3et werden könne, 67.. Berechnung des Abzuges vom Bauholz bey maſſiven Gebäuden in dens angenommenen Bepſpiel und nach dem vorhin feſtgeſeßten Saß, 68. Warum bey Gütern, die in eine Feuerſocietät eingetragen werden können, denoch aber noch nicht eingetragen worden ſind, hierauf in ſolchen Taxationsfäl- len, weiche auf Veranlaſſuag der Giäubiger geſchehen, dennoch Rückjicht genommen wer» den müſſe, und wegen des bey entſtandenen
. Feuersdrünſten nöthigen Bauholzes keine Ab»
züge gerechnet werden können, eb. daſ. Daß Vorſtehendes auch bey ſolchen Taxationen, die den Grund zu einer Erbtheilung iegen ſols len, geſchehen mäſſe, und wie der jährlich ans ſtatt des Bauhoizes in Abzug zu bringende Beytrag zu der F-uerſocietät auszumitteln ſey, 69. Daß aber die Feuerſocietäten nicht in allen Ländern, ſondern nur hauptſächlich in den tön. preußiſchen Staaten, und. daſeibſt auch nur im ſehr wenigen Provinzien etngefähr ret ſind, wovon eine nähere Nachricht gegeben wird, 79. Waruim es auch dier nörhig ſey, den Zeitraum, bianen welchem eine Feuers- Brunſt zu erwarten iteht, zu beſtimmen, daß fi aber dabey vicle Schwierigkeiten ereignen, und.nur bloße Wahriſczeintlichkeiten zum Grun- de geleget weiden können, 71. Urſachen, warum der Zeitraum der iu erwarten jtehen; den Feaersgbrüajte ehr fürzer beſiimmet, gis
zu lange binaus geſeßet werden miſe,"5. Unterſchied unter großen und kleinen Brand Schäden, und was unter einem jeden deiſel- ben eigentlich verſtanden werde, 73. UUrfa- hen, warum bey der Beſtimmung der gio- ßen und kleinen Brandſchäden in dem Vorſte» henden die Gebäude des ganzen Dorfes zum Gegenſtande genommen toorden find, eb. daſ. Fortſezung des Vorigen, wobey zugleich die Gründe, warum bey dergleichen Ungläcsfäl- ken auch auf das Bauholz, ſo die Bauern, welche ihre Höfe eigenthümlich beſißen, zur Wiederauf bauung der abgebrannten Gebäude nörhig haben, Rücſicht genoinmen werden müſſe, bemerfet werden, 794. Beſtimmung dieſer. Zeit auf einem Landgut, wo die Gebu de von Hoiz gebauet, und mit Etirsb, 47 oder Schindeln bedachet ſind, 75- Worum aber auf ſoichen Dörfern, wo die Ge; weit aus einander liegen, auch bey ben böl- zernen mit Stroh und Rohr bede>ten Geduu» den die vorhin beſtimmte Termine zu verlän- gern ſind, 766 Warum die Zeit eines zu er- wartenden Brandes bey den maſſiven mit Ziegel bedecktem Gebäuden weit länger binaus- Seſebet werden könne, 77. Augsnahme bie- von, wenn nur bloß die Wohngebäude, nicht aber auch zugleich die Scheunen und Ställe von einer ſoichen Bauart ſind, eb. daſ- Was» rum bey maſſiven Gebäuden, die mit Stroh, Rohr oder andern Schindeln gedecket ſind, eben diejenige Zeit wegen Wiederkehr eines Brandes, weiche bey den hölzernen auf gleiche Art bedachten Gebäuden feſtgeſe(xet worden, angenommen werden müſſe, 78. Anweiſung, wie bey der Berechnung der Abzüge des Bau? Holzes auf die zu befürchtende Feuerſchäden zu verfahren ſcy, 79. Anmerkung, daß ſich bierdurd) die Nüßlichfeit der allgemeinen Lans deSfeuerſocietäten auf das deutlichſte hervor» thue, 85, Nochmahlige Erinnerung wegen des gegebenen Raths uud gethanen Vorſchla- ges, und daß derſeibe, bejonders bey ſoichen Bauten, ſo durch Feuersbrüvfte verurſachet werden, allemahl vielen Nugen ſtifien, und dieſes Unglück gar ſehr erleichtern würde, d. daſ: Warum bey den auf; unehmenten Taxen auf die ſich) öfter? ereignende Wiadb1ü- die Feias Räticht zu nehaien ſey, 815 Daß
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