Teil eines Werkes 
Achter Band (1784)
Entstehung
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ger Beſfimmung. det Prohemorgen, verſchiede- ne Zweifel und Bevenkiichfeiten änßern, 23. Daß auch die Abſichken der ritterſchaftl. De- taxations- Prineipien: nicht ſo wohl auf den beizändigen wahren. Werth der Waldung, als vielmehr deren gegenwärtige wirkliche Nb- n9 gerichtet ſind, 24. Das aber dieſe Abſichten nicht in allen Taxatioasfäilen vor» handen ſind, und folglich auch die ritterſchäftl. Deiaxations- Principia nicht durchgehends als eine fichere Nichtſchnur angenommen wer- don können, nebſt einer allgemeinen Anmer- fung, daß die allzu niedrigen Taxen eben ſo ſchädlich und ungerecht, als die allzu bohen, find, 25. Von der von vielen erfahrnen Sachverſtändigen ig Vorſchlag gebrachten und auch ſchon cP vielen Orten eingeführten Waldabſchäßung durch Zählung der. daria befindlichen vuß- und brauchbaren Bäume, wobey zuvörderſt der dabey vorkommende Un- terſchied zwiſehen einer Grund- und Ubnu- ßungs Taxe gezeiget wird, 26... Der Unter- ſchied zwiſchen einer Grund- und Abnußungs- Taxe wird durch ein Beyſpiel näßer erläutert, und dabey überhaupr, daß dieſe Verfahrungs» Art den oben angenommenen Sägen vväfom- men gemäß ſey, gezeiget, 27. Daß es auch, die Zweifel wider dieſe Verfaßrungsart zu he- ben, und davjenige, was die Taxanten bey Auswitteinng der Grund- und Abnußzüngs- Taxe ferner anzunehmen haben, näher anzu? zeigen nöthig ſey, 28... Woher der"Zweifel, daß das Zählen der Bäume in einem ganzen Walde theiis unmöglich, und rhcils höchſt un-

zuverläßtg ſey, entſtehe, und daß verſeibe nicht füglicher,als burd) einen nah m Zählen verfahren werden

Wwierbey die ſe, zu heben ſey, 29."Warum, um das Zäh- Bäume in eln ganzen 41

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n Unterricht,

len der ſämmtlichen Bt Walde möglich) zu mochen, ein ſo e Iixviere

eitie tegU» laire Sigur gegebeit: werden müſſz, und wie

ecvieren, iP

Vollſtändiges Neziſter.

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viele Porſonen zu dvm Zählen nsthig ſind, 39, Wie die zum Zählen heſtimmte Perſonen anzu» ſtellen, und was von dieſen dabey zu beobach» ken, 31. Nähere Maßregeln, ſo die Zähler zu beobachten haben, 32, Wie es zu haiten fey, wenn die Zähler bey ſehr langen Revieren, um das viele Hin- und Zurückgehen 2u erſpa- ren, auch zurück zu zählen gens:higt find, 33» Von einem Hülfsmittel, wodurch das Zählen

er Bäutne gar ſchr erleichtert, und dadey al- ler vorfallen fönnender Irrthum vermieden werden kann, 36. Warum es nsthig ſey, was unter den nus- und brauchbaren Stäms men, welhe dey. der Abſchäßung eines Wals des nur allein gezähiet werden dürfen, zu ver- ſtehen, und das dabey,. ng<h Verſchiedenheit der Holzarten, ein Unterſchied zu machen, jey, 36%.. Was in den Kicfer- vnv Dannenwäl- dern unter ben ntß- und brauchbaren Siäm- men, welche gezählet werden müſſen, zu ver- ſtehen ſey, wobey zugleich ein wegen der Schſliet- und Lattſtämme vorfolender Zweifel gehoben wird,- 37, Von den Eich- und Duchwäldern, und daß in denſelben bey Zäh- lung dey nußbaren Stämme nicht bloß auf die Maßtuntung, ſondern auch auf das Holy wodurd) ſie einem Eigenthümer nüglich wer- den können, geſchen werden müſſe, 38. Vor- ſtehendes wird näher beämmet, und daß alle

- Eich-. und Bachſtämme, die im Durchſchnitt

6 303 ſtark ſind, mit ge:ählet werden. mäſſen, Feſtzeſeßet, 39. Wie es zu halten ſey, wenn die Zählung ein Revier trifft, welches mit verſchiedenen Holzarten beſegt. iſt, eb. daſ. Daß der junge Zuwachs und Aufſchlag,- ob er gleich nicht ſo, wie die bereits nußbare Stämme, zu zöhlen iſt, dennoch bey der Taxe nicht gänzlich übergangen werden können, 404 Was, nachdem die Zählung der nußbaren Häume in einen jeden Revier geſchehen, als- | veiter vorzunehmen, und das von den ' häßung dcs Waldes vereidigten Forſt- Verfiändigen, wie viel in einem jeden Revier an guten, mittiern und ſchlechten Holz wirk lid) berindlich, nach einer nochmablizen ges nauer Unterſuchung zu beſtimmen ſcy, und die Sache dadurch zwar nicht zu einer«arithz netiſchen, dennoch aber geometriſchen Gewiß- beit gelänge, als womit. man in, dieſem Fall

9 bb59 3 zu