Teil eines Werkes 
Achter Band (1784)
Entstehung
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Vollſtändiges Regiſter,

enthalte, und wie nach dieſ:m Maaß auch in ändern. Ländern und Gegenden die Beſtim» mung deB hierunter benöthigten Tagewerkes einzurichten ſey, wobey zugleich eine nähere Erklärung des in den kön, preußiſchen Landen wegen Verlängerung des Haſpels ergangenen Edicts beygefüget wird, eb. daß. Warum eine Herrſchaft völlig zufrieden ſeyn ksnne, wenn ſie von ihren Unterthanen.in einem Dienſttage ein Stü Garn, welches 20 Ge- binde, das Gebind zu 20«Faden, und der Fa- den zu 4 brandenb. Ellen gerechnet, enthält, zum Tagewerkf geliefert bekommt, 260. Was» rum däher in allen Ländern und Gegenden das Tagewerfk des Spinnens auf 3200 bran» denb. Ellen, dem Faden nach, ganz ſicher feſtgeſezet werden könne, eb. daſ. Verſchie- dene bey dieſem Dienſtgeſchäfte nöthige wirth- ſchaftliche Erinnerungen und Anmerkungen, welche zur Erläuterung des-vorhin angefähr» ken gereichen, 261. Von den zum Garn- Spinnen augsgeſeßten 10 Dienſitagen, wie viel davor von einem jeden Unterthan jähr- lich ag Garn nach dem brandenb. Maaß zu liefern ſey, und wie. es rathſam wäre, daß eine Herrſchaft ſich die freye Wahl, ob ſie deny Unkerthanen Flachs oder Werg zum Spinnen geben wollte,- vorbehielte, 3254 Wie es zu bewirken ſey, daß bey dieſer Ver- faſſung die Unterthanen nicht allein gleicharti- ges Garn ſpinnen müſſen; ſondern auch die Herrſchaft in dem empfangenen Flachs oder Werg nicht hintergehen können, 326,

Sprangmaſt, ſiehe Waldbehzütung.

Stabholz, ſiehe Eiche,- Waldbenunung.

Stachelbeerſtrauch, gemeiner wilder, vermehrt ſich ungemein, und überzieht öfters in furzer Zeit zutu offenbaren Schäden des Waides ganze Strecken, VI1l. 267.-Daß derſelbe, da er ohnedem nur ſehr wenigen Nugen brin- gen fann, bey Zeiten, ehe er überhand nimmt, und wenn er noch einzeln ſteht, ausgerottet werden müſſe; wobey zugleich eine- Anweli- ſung, wie darunter zu verfahren und ſolches möglich zu machen ſey, gegeben wird, eb, daſ,

Städte, deren Urſprutig, V. 186,

Städtiſcher Adel, ſiehe Adel.

Städtiſche Xürger, ſiehe Bürger. Oecon, Forens, VIII Theil;

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Stakenzäune, um« die Elchelfämpe,' ſind uns

wirthſchäftiich und zu koſtbar, VIl. 487. Siehe auc) Waldtaxe;

Stall, von dem dazu erforderlichen Bauholz, ſiehe Waldtaxe.

Stechpalme, Fehe Zülſenbaum.

Stein- ableſen von den Acckern, iſt ſowohl ein Manns- als Frauensdienſt, Vl. 214.

Steinbörge, ſiehe Steinfahren,

Steineiche, ſiehe Eiche

Steinfahren; von dem Abfahren der ausgebros <henen Steine von den Feldern, nebſt Be» ſchreibung eines dazu erforderlichen Werkzeu- ges, nehmiich die Steinbörge,%1. 67. Das Steinfahren muß von allen, ſowohl Laß- als leibeigenen Bauern ohnweigerlich am Dienſte geſchehen, und ſie ſind auch die dazu erfor- derlichen Werkzeuge mitzubringen und im Stande zu halten, ſchuldig, 69. Ladung der

eauer- und Dachziegel vor die Bauern, 191.

Steinkohlen, erſeßen den Holzmangel, VI. 1I74+

Steinlinde, ſ. Linde.

Steinerne Sränzmahle, ſ, Gränzen.

Steuern, und andere baare öffentliche Abgaben des-Bauerſtandes, V. 157.

Siehe auch Fräuleinſteuer und Rindtau- fenſteuer.

Stoc> und Peitſche, zur Beſtrafung der Bau- Ern+V+ 70:

Stoppelwride der Schafe, ſiehe Schäfereyge- rechtigkeit.

Strafe; ein Dorf voll Bauern kann nicht wohl ohne mancherley Beſtrafungen regieret und in Ordnung gehalten werden, V. 50. Bey dieſen Beſtrafungen muß aber niemaßhls die Meuſchlichkeit und eine billige Mäßigung aus ßer Augen geſcßet werden, 51. Es muß das bey ein Unterſäylied in Anſehung der aus ver» ſchiedenen Quellen herrührenden Vergehun- gen gemacht werden, 53. Verſchiedene Stuf- fen der Beſtrafnngen, welche die verſchiedene Vergehungen verdienen, 56. Grundſaß, wor- nach alle verſchiedene Beſtrafungen ein 3. rich- fet werden müſſen, 665 Warum die Geld» Strafen der Bauern ſehr bedenklich ſind, 67. Von der Gefängnißſtrafe der Bauern, und

wie dieſe Gefängniſſe beſchaffen ſeyn müſſen,

68. In geringern Verbrechen, die eigentlich

nur den Dienſtzwang betreffen, muß nicht Ifff leicht