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Von den wirthſchaftlihen Wahrheiten, welche ſowohl 1x, 563
Dem ſey nun wie ihm wolle, ſo bleibet allemahl gewiß, daß der Grundherr ſich nicht entbrechen kann, den Unterthanen ein ebeu ſv großes Revier, als ihnen jährlich durch die Abholzung verloren gebet, wiederum auf einen andern dazu bequemen Plaß anzuweiſen.
Dieſes wird auch bey einer ordentlichen eingerichteten Forſtwirthſchaft niemabls ein Bedenken haben können.
Denn nach dem Verhältniß, als ein dergleichen Revier der Ordnung gemäß nach und nac) abgeholzet werden muß, gelanget das Holz auf andern Revieren- dem das Streurechen bey dieſer erſten Einrichtung ſchädlich geweſen wäre /- wiederum zu einer mehrern Vollſtändigkeit, und es kann alsdeun, anſtatt des nach und nach abgeholzten, ohne Bedenken dazu beſtimmet werden.
6. 8+ Widerlegung eines dagegen 0. machenden Linwandes.|
I< ſehe den Einwurf, den man mir dagegen machen wird, ſehr wohl ein. Man wird ſagen, daß auf ſolche Art dieſe Einrichtung nur bloß auf einige Jahre, nicht aber auf beſtändig, Statt finden könnte, und folglich. die darauf verwendete Koſten alle 40 Jahre von neuem angewendet werden müßten.
Allein, auch ſchon auf eine ſo lange Zeit ein ſo ſchädliches Uebel abgewendet zu baben, wird die daran gewagte Koſten genugſam vergütigen,
Ueberdem können auch bey der zweyten Einrichtung die dazu erforderliche Koſten ſich niemahls ſo hoch, als ſie zum erſtenmahl nöthig geweſen ſind, belaufen.
Denn die Ausmittelung des Viehſtandes und die Beſtimmung der Streufuder bleiben allemahl einerley, und es kommt bey der nachberigen neuen Einrichtung, wenn ſolche auch nicht in Güte geſchehen könnte, ſondern dazu ebenfalls eine beſondere Come? miſſion nöthig wäre, nur bloß auf die Anweiſung eines andern Holzreviers zu dem jähr- lichen Streubedarf der Unterthanen an.
Dieſes einzige Geſchäfte aber kann niemahls ſo viele Zeit und Geldverſplitterung, als bey der erſten Grundeinrichtung der Sache nöthig geweſen iſt, verurſachen.
Freylich wäre zu wünſchen, daß Mittel vorhanden ſeyn möchten, wodurch auch dieſes vorgebeuget werden könnte, und vielleicht werden auch ſolche bey billig denkenden Herrſchaften und Unterthanen, die nicht wechſelsweiſe ihr eigenes Beſte verfennen wol- len, nicht unmöglich ſeyn.
Wäre aber auch dieſes nicht, ſo iſt es doch allemahl beſſer, die Verwüſtung fei- nes Waldes auf eine ſo geraume Zeit zu verhindern, und dadurch dem darin befindlichen Holzzuwachs die gehörige Friſt, um ſich wieder erhoklen zu können, zu verſchaffen, als wenn man dieſes wirkſame Mittel aus der bloßen Beſorgniß, daß es fünftig zu neuera Koſten Anlaß geben möchte, gänzlich unterlaſſen wollte.
S. 844+ Von einem naßartigen Solzboden, und daß derſelbe ebenfalls den Zaupt-<Zolzarten mehr ſchädlich als zuträglich ſey.
Zu den dem Holzwuchs und Aufnahme der Wälder entgegen ſtehenden Hindev- viſſen haben wir 6. 776, auch unter andern 23 allzunaßartigen Boden gerechnet, Bbbb
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