Dommern die Söhne-den- Töchtern: von ihren ?aris noch beſonders entrichten.» D. VILL 544-+ Was hier unter dem Ausdruck von Pära- phernalgeldern eigentlich zu verſtehenſey.: D- Vil. 545.»Wie die Federn und Victualien, ſo die Bauern an einigen Orten in Pommern bey Verheyrathung einer:adlichen Tochter ge- ben müſſen, unter den Töchtern und:Söh- nen zu vertheilen« D. VILL 546«. In wie weit die Töchter auch an das ihren:Müttern in den Pommerſchen Lehnen zuſtehende(Gugden-
-„Jahr einen Aptheil-haben. D. VU. 547+ Der
Pater fann denen Töchtern keinen höhern Dorein aus den Lehnen beſtinimen, als inder Lehysconſt:tution feſtgeſepet iſt. D. VIl..548+ Auch ſelbſt die Söhne find den väterlichen Willen hierunter zu erfüllen nicht ſchuldig« D. V1). 548. 3QBenn einer"Tochter wegen des mäcterlichen Vermögens ein ſtärkerer Dos usgeſeket wird, muß.die Tochter. die Ehe- ſtiftung. mit unterſchreiben, D. VIL 549 283as bey dieſer Unterſchrift der Eheſtiftung zu beobachten. D. VIL 549."Nach'der Pom- werſchen Lehnsconſtitution nehmen nur dieje- nigen Töchter au den neu äcquirirten Lehn- Gütern Theil; die bey derem Erwerbungno nicht! auszeſtattet geweſen. D. VIL 550. Ausnahme hievon, wenn der Vater'bey Aus- ſtattung einer Tochter, wegeneiner angehoff- ten Vermehrung ſeines Wkrinögens, den Do- rem zu erhöhen oder ſonſt eine Zulage zu thun, verſprochen Haf. D. VIL 551, Die unausgeſtakteten Töchter können von den aus- geſtatteten, wenn das Vermögen-aachher ver- ringert worden, Feine collärionem-dotis fo- dern. D. Vilfis52.„Hingegen muß in Pom- mern von den unverhofisfheten Töchtern, wenn der Vater durch den-von ihnen empfat- genen übermäßigenyDoremritt Verfall ſeines Vermögensfgerathf„das: zu vielyethaltene wieder heraus-gegeben verden, D: VMiL'553. Warum,„wenn ein Sohn-in Ponunern wäh vend Jeizer Minderjährigkeit neue Lehne ac- quiriret, ſeine:Schweſtern/ feine Ausſtatfung daraus. verlangen“können. D. VII 554, Nach den Ponnnerſchen Rechten fällt zwar der Dos der unverheyrathet„verſtorbenen Töchter, nicht.aber.der vpn den verheyrathe- ten, ſobald„nurdie Hochzeit-vollzpgen wor- den, in das Lehn wieder. zurück, D. YU 555+ Qecon, Foren», 19 Theil,
Vollſtändiges Regiſter. 329
Auch fällt mach den Pommerſchen Rechten dey erhaltene Dvs, nebſt den-übrigen molu- „menten, nicht toieder in vas Lehn zurück, wenn. gleich die verheyratheten Töchter öhne Kinder"verſtorben. D."Vl. 556. Wie-:es nach den Pommerſchen Rechten wit.den-adli- <hen Töchtern, die ſich:auſſer Stande verhey- rathen, in Anſehung der ihnen aus den Leh- nen-«gebührenden Ausſteuer, zu halten, D. Vil. 557.|'Was in Pommern wegen der ge- ſc<hwäten und zu Unebren gebrachten-adli- hen.Töcht&/; ratione doris,"Rettztetrs, D. VIL 558. Was die Pommerſche Lehnsconſtita- tion wegen Auszahlung der Ausſtattungsgel- der aus„den“Lehnen. vevordnet, D. VII. 559. Die Abfindung der Töchter aus den Lehnen in dem Herzogthum Magdeburg, iſt durch die dortige Policeyordnung feſtgeſcket..D. Vll“ 560 Die Ausſtakfung"ber Töchter iF in dem Magdeburg“ſchen keta Onus pere fou- dale,„ſondern findet“nur älsdenn. Statt, wenn ein Vater-.an Erbgütern. nicht ſo-viel hinterlaſſen hat, daß ſeine Töchter, 4hrer Ge- burt und Hertfommen nah,'davon noth- dürſtig-ausgeſtattet werden können.=D. VI). 560. Was die Magdeburgiſche Policeyoyd- «nung bey Beſtimmung des:Ausſtaktungs- Quanti.aus den dortigen Lehnen voraus-ſeße. D. VIL 561."Wie die Ausſtatkung-aus.den Magdeburgiſchen Lehnen zu“beſtimmen. D. “VIL 562» Die Ausſtattungsgelder bleiben
56is zu der Töchter Verheyrathung in den
Möägdeburgiſchen Lehnen:ſtehen ,-und-werden
„ihnen,-anſiatt"der Alimente,„verzinſet.'D.
VIL-563. Wenn dieTöchter unverheyrathet verſterben, fällt die Ausſtatfung: wieder. in das Lehn zurück..D. YI..563+„Wie es nach devMagdeburgiſchen Policeyordnung mit den neu- acquivirten Lehnen jn Anſehung"der Töchter gehalten, werde. D. VIL 564. Ia *den Bräandenburgiſchen Markenwerden. bey Abfiudung der Töchter die dortigen Lehns8coy- futukioKen zummGrundegeleset.„DD. 2.565. Was es„mit dfeſen Conſtitutionen„eigentlich vor eine'Bewandniß habe. D. VU. 565. Jn den Alt-und Churmärkiſchen Gütern iſt die Ausſtaktung-der Töchter ein Onus per le feu- dale, D. VIL.565.-Es muß aber:veren Be- Ffiümmung nach dem unverſchuldeten Werth uder Güter geſchehen, auch dabey eine ſehr ge-
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