Vorrede.
Die in. dieſem Bande vorangeſchikte Erſte Abtheilung des Fünf» ten Hauptſtüuc>es, ſchildert beſonders das bisherige gewöhnliche Betragen der Zeitpächter, und die vielen von den'Verpächtern ſelber dabey began- genen Fehler. Es wird folglich dadurc<h'der Weg gebahnet, um iü den folgenden in dem Dritien Bandt zu erwartenden Abtheilungen ſichere Mittel und Vorſichten, wie dieſes alles vors künftige zu vermeiden, vors ſchlagen zu können,
--"Sonſt muß der Verfaſſer um geneigte-Verzeihung bitten, daß dieſes Werk etwas weitläuftiger ausfällt; als die Abſicht deſſelben anfäng- lich geweſen iſt. in 7|
Däa-er ein ſchon bejährter Maun iſt, ſo'hat. er nicht Hoöfnung, über einerley Materie zweymal ſchreiben zu könney.. Er hält ſich daher verpflichtet, dasjenige, was er weiß, und-durh ſeine vieljährige Erfah- rung erlernet hat, und wovon er glaubet,daß'es ſeinen Mitbürgern nüß- lich ſeyn könnte, mit einmal mitzutheilen.«Und dieſes iſt die wahre Ur- ſache, warum ſeine Abhandlungen vielleicht weitläuftiger, als es ſeine erſte Abſicht geweſen, gerathen, zumal er die ihm bekannte Währheiten nicht mit einer ängſtlichen Einſchränkung, ſondern ſo, wie ſie in dem'ge- meinen Leben vor Augen liegen, ohne alle Einkleidung, vorzutragen ze- neigt iſt:
Jm übrigen höffet er, daß ihm das geehrte Publicum ſchon voin Felber, wenr es än ſeinen Schriften keinen Geſchma> mehr findet, folg- lich es damit aufzuhören Zeit ſeyn wird,-einen Wink davon geben werde.
Bis dähin will er alle, und alſo auch dieſe ſeine Gedänkfen, zu deſſelben geneigten Beurtheilung unterwerfen, und mit Freuden von je- dermäann eine beſſere Belehrung, und Anzeige ſeiner begangenen Fehler, erwarten, Den 45ten April 1776.
| Der Verfaſſer.
SCIAGRA-


