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nie ein Preis zu hoch, wenn es Thiere von vorzüglicher Pollkommenheit ſind, deren edle Abſtammung ſowohl als ihre eigenen vorzüglichen Eigenſchaften eine gute Vererbung verbürgen. I< könnte Beiſpiele anfähren, vo Thiere der Art für den Preis von 300 Rthlr. und dar- über bezahlt wurden, wo aber der Gewinn, den ſie der Heerde in ihrer Nachzucht brachten, mehr als das Dreifache betrug.
Wenn nun aber auch wirklich dergleichen Exemplare dieſen hohen Werth haben, ſo ſind ſie doch jet nicht mehr ſo ſelten, daß man ſie nicht auch zu billigen Prei- ſen faufen kdönnte, und es iſt dann die Schuld des Käu- fers, wenn er mehr ausgibt, als er ndthig gehabt härte.
Wernundie Zeitumſtände zu benußzen verſteht, und die Anſchaffung einer edlen Heerde nicht mit übertriebenen Koſten beginnt; wer ferner ſeine ganze Landwirthſchaft ſo einzurichten im Stande iſt, daß ihm das erbaute Fut- ter in ſo fern wenig oder gar nichts über die Gewinnungs- koſten zu ſtehen kommt, indem es ihn im Anbau anderer verkäuflichen Producte nicht zurüſegt; wer ſeine
Schäfereiverwaltung nicht über die Gebühr koſtſpielig ein-,
richtet; wer nicht durch prachtvolle theure Gebäude, die oft gar nicht einmal die Bequemlichkeiten und Vortheile von einfachen und wohlfeilen darbieten, ein hohes Kapital anwendet, deſſen Zinſen er ſich zu berechnen hat5 wer
dann über die gute Haltung, Wartung und Pflege ſeiner'
Schäferei wacht, ſo daß er nicht durch große Verluſte durd)
Sterblichkeit in Schaden kommt, der wird gewiß bald|!
die Ueberzeugung aus ſeinen genau Zeimachten Berech-


