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denn die beſte Sorte von meiner Wolle ſei, und ſie fa:
men in große Verlegenheit, wenn ich ihnen entgegnete,
ſie würden ſich wohl ſelbſt am beſten dieſelbe herausſu-|
chen. Ob man dergleichen F Fragen für Unkunde in der Sache, oder für eine Art Spott halten ſoll, darüber iſt man oft nicht einig. So viel iſt aber gewiß, daß derjenige, welcher darauf achtet, zuleßt gar nicht mehr weiß, auf was er halten ſoll, und am Ende alle weitere Veredlung aufgeben möchte.
Glülicherweiſe ſind aber nicht alle 142.69 von
der Art. Im Gegentheil wird die Zahl derer immer großer, welche ihr Fach verſtehen und mit richtiger An-| ſicht betreiben. Dieſe halten dann auch gegen die Woll-
producenten mit der Wahrheit nie zurück. Jedoch muß man auch von ihnen nicht gerade Einem unbedingt glau- ben und folgen. Denn erſtens haben Wollhändler und Fabrikanten in der Regel von roher Wolle wenige und oft gar nicht richtige Kenntniſſe; ſie wiſſen auch nicht, wie die Wolle ſich durch verſchiedene Haltung und Fütte- rung ausbildet, über Züchtungsgrundſäße ſind ſie au- ßerdem meiſtentheils ganz-im Dunkeln. Ihr Rath kann daher nicht allemal für den Schaafzüchter anwendbar ſeyn. Sie können ihm wohl zeigen, wie eine vollkom- mene Wolle als Handelswaare ausſchen müſſe, aber
wenn ſie dieſelbe ungewaſchen auf dem Thiere ſehen, ſo|
beurtheilen ſie ſie gewdhnlich falſch. Es iſt daher Sache
des Schaafzüchters, aufzumerken, wie eine als vollkom-)
men angegebene Wolle auf den Schaafen ausſieht, um auf eine ſolche Vorzugsweiſe zu halten. Denn, wie ich
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