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z. B. wurde vie Traberkrankheit mit dem Namen Kreuz? drehen belegt, weil das Schaaf aus Schwäde am Kreuze hinten zuſammenftel. I< erinüere mich ſehr genau, ganz vidinäre Landſchaafe vor mehr denn 20 Jahren von der vollkommen ausgebildeten Traberkrank- heit befallen geſehen zu haben.
Neu und früher unbekannt iſt aber wohl die bdsar- tige Klauenſeuche. Das zartere und weichere Horn'des Hufs bei edlen Schaafen ſcheint ſie dieſer Krankheit mehr auszuſeßen, wie dieß bei unedlen der Fall i(t.
Doch es liegt außer meinem Platte, eine Geſchichte von Schaäafkrankheiten zu ſchreiben, die mir nod) dazu veßhalb ſchlecht gelingen würde, weit ich glücklicher: weiſe in meiner Schäferei von keinen erblichen Krank- heiten heimgeſucht werde: Nur'was die Ueberſchrift dieſes Abſchnittes erfordert, will ich hier erdrtern.
Geſekßt nun auch, edle Schaäfe wären wegen ihrer zarteren Konſtitution mehreren Krankheiten unterworfen, - als unedle, ſo iſt dieß keineSweges ſv ärg, wie wohl manche glauben mögen. Die große Vermehrung und Zunahme der edlen Schsfereien iſt ja aud) der ſpre- <hendſte Beweis dagegen- Denn es kommen doh jeßt bei der ſo ſehr zugenommenen Bevdlkerung ungleich mehr Scaafe auf die Schlachtbank als früher, und dennoch hat ſich in allen Ländern, wo edle Schaaf- zucht eingeführt worden iſt, dieſelbe ſo vermehrt, daß ſie das Doppelte gegen früher hie und da übertrifft. Freilich hat die Aufmerkſamkeit und Kenntuiß in der Behandlung der Schaaffrankheiten das JIhrige dazu


