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Meine Erfahrungen in der höhern Schaafzucht / von J. G. Elsner
Entstehung
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zu ſchnell in Luft und Sonne getro>net, oder durch hartes Waſſer gegangen iſt.

Da die gedachte Eigenſchaft ein Hauptfehler einer Wolle iſt, und da dieſer dem Schaafzüchter ſo großen Nach- theil bringt, indem mit demſelben auch allemal Woll- armuth verbunden iſt; ſo muß es von der hbc<hſten Wichtigkeit ſeyn, die Urſachen deſſelben genau kennen zu lernen, um ihm im Entſtehen ſogleich begegnen zu können.

Zuvörderſt iſt die Frage zu beantworten: wie ent- de>t man dieſen Fehler, wenn er ſi) in der Wolle einfinden will?

Schaafe mit gezwirnter Wolle haben gewdhnlich als Lämmer ſehr feine, aber in die Runde ſchneken- artig gewundene LFchen, die, wenn man ſie in die Höhe heben will, gleich Sprungfedern zurück ſchnellen. Dieſe Ld>c<hen liegen im Anfange dicht auf der Haut, und heben ſich ſpäter wohl mit dem Wollwuchſe in die Hohe, bleiben aber immer oben gedreht, wenn auch die Lammwolle unten mehr gerade aufwächst. Die Stapel, welche ſich bilden, ſind, wenn man beim Auf- ſchlagen der Wolle ſie genau betrachtet, ſcharf geprägt, d. h. ſie haben hohe Bogen, deren Höhe meiſt die Grundlinie übertrifft. Dunnwolligkeit iſt ſogleich be- merkbar, indem ſich beim Aufſchlagen ſtets ein großer Streifen der nackten Haut zeigt.

Beim zweiten Wuchſe iſt die Wolle im Anfange oben immer etwas knotig, und bildet gleichſam Perlen. Am erſten zeigt ſich dieſer Fehler jederzeit vorn am