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Meine Erfahrungen in der höhern Schaafzucht / von J. G. Elsner
Entstehung
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meiner Meinung der gezwirnten Wolle zum-- 6 liegen, anführen.

' Man nennt eine Wolle alsdann gezwirnt, wenn ihre Stapel oder kleinen Bündelchen, in welche ſich dieſelbe im Vließe zuſammenhält, ſich allzuſcharf an einander anſchließen, und dann oben, anſtatt daß die Wollhaare parallel neben einander bis zur Spike fort- laufen ſollten, dieſe in einander verſchlungen und bei- nahe um einander herumgewiFelt ſind. Die Wolle formirt alsdann gleichſam Schnüre, die in ihren Spi- ßen, wenn der Fehler recht entſchieden da iſt, wieder- um ſich in einander verwikeln. Sucht man die ein- zelnen Haare dieſer Schnüre zu trennen, ſo reißen ſie, wenn man nicht mit der größten Behutſamkeit zu Werke geht, an den Spißen ab, und es bleibt zuleßt ein Knoten übrig. Wie nachtheilig dieſe Eigenſchaft der Wolle bei ihrer Verarbeitung ſey, leuchtet von ſelbſt ein.Wird ſie in mineraliſchem(hartem) Waſſer ge- waſchen, ſo wird der Fehler noch grdßer- Sie läßt ſich alsdann nur ſehr ſchwer trennen, und iſt auf den Maſchinen faſt gar nicht zu bearbeiten. Zieht man eine FloXe davon aus einander, ſo fählt man eine Empfindung in den Händen, als ſtriche man mit Harz über eine Schnur, auch hbrt man deutlich eine Art von Pfeifen. Die Wollhändler nennen ſie deshalb auch muſikaliſch. Jedoch kann dieſe Bezeihnung auch auf eine Wolle paſſen, die nicht grade gezwirnt iſt, die aber ſchon in ihren Stapeln ſehr hohe Bogen bildet, alſo zum Zwirnen neigt, und bei der Wäſche entweder