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Meine Erfahrungen in der höhern Schaafzucht / von J. G. Elsner
Entstehung
Seite
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Theil verſtopft, und laſſen das herausſprießen ſollende Haar. nicht hervor. Bei Lämmern könnte dieß um ſo mehr der Fall ſeyn, da dieß Zellengewebe noch zarter iſt.. So ſehr auch dieſe Hypotheſe noch einer Menge wiederholter Beobachtungen bedarf, um beſtätigt zu werden; ſo kann ich doch nur auf meine Erfahrungen provociren: daß ich immer, ſelbſt in dichtwolligen Schäfereien eine Neigung zur Schütterheit der Wolle gefunden habe, wo man die Lämmer im erſten Jahre ſo übermäßig füttert, daß ſie ſtets im Maſtzuſtande ſind. Dieſe übermäßige Fütterung gäbe alſo einen vielfachen Nachtheil. Denn' außer dem eben angegebe- nen hat man auch folgende: daß man nämlich ſolche Schaafe gänzlich verwöhnt, indem ſie nachher, wenn ſie in magerere Koſt kommen, wenig Gedeihen haben; und ferner, daß ſolche Thiere viel mehreren Krankhei- ten ausgeſeßt ſind ,, ja durch die zu üppige Fütterung den Keim dazu ſchon in ſich bekommen haben. Ein richtiges Maaß zu halten, iſt daher hier hauptſächlich zu empfehlen.. I< werde weiter unten, wo ich von der richtigen Fütterung, beſonders in Beziehung auf die Geſundheit der Schaafe, ſprechen werde, mich-aus- führlicher hierüber auslaſſen.

Aus Dünnwolligkeit folgt ſehr leiht das Zwirnen der Wolle. Dieſer Fehler iſt einer der nachtheiligſten für den Schaafzüchter: denn er verliert zunehmend an ver Qualität der Wolle eben ſo wie an der Quantität. Ex hatte ſich vor einiger Zeit in eine Menge edler