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Meine Erfahrungen in der höhern Schaafzucht / von J. G. Elsner
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lediglich zu ſehen haben, und alles Uebrige, was man bei den Pferden als mangelhaft tadelt, nicht berück- ſichtigen dürfen; ſo iſt die Sache einmal viel leichter, und zweitens auch viel ſchneller zur Vollkommenheit zu bringen, wie bei der Pferdezucht. Wir halten ja das edle Schaaf blos um der feinen Wolle willen; die erhöhte Rente, weßwegen wir uns Mühe damit geben, geht ja für die Dauer lediglich aus dem hdhern Preiſe derſelben hervor. Was wollen denn nun jene Race- züchter/ die da glaubenund behaupten, erſt mit 30 Generationen wäre die Vollkommenheit und Vollblü- tigkeit, alſo auc) die Konſtanz errungen? wenn ſie uns" ſelbſt zugeben müſſen, daß gerade ſehr viele Schä- fereien in' Deutſchland, die dieſer Ahnenprobe am nach- ſten gerückt ſind, am allerwenigſten den hd<hſten Preis fär ihre Wolle bekommen, und daß ſie darin von an- dern übertroffen werden, die ſich erſt wenige Jahre aus"dem Dunkel erhoben haben?= Haben ſich die leßteren durch Vollblut oder rationelle Züchtung ihrer Heerden dieſen hohen Preis geſichert?--

Doh es liegt außer meinem Plane und außer mei- ner Liebhaberei, mich hier in einen Streit einzulaſſen. Die Sache ſpricht für ſich ſelbſt und bedarf keines Verfechters. Wäre es freilich) möglich, 20 Genera- tionen hindurch eine Heerde von ein und demſelben rationellen Schaafzüchter geleitet zu ſehen, dann müßte allerdings ein Reſultat hervorgehen, was nichts zu wünſchen übrig ließe, und es müßte ein Stamm er- zeugt werden, bei dem faſt kein Rückſchlag mehr mdg-