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mie Bale ſowohl, als in derett Wolle zu haben, leicht zwei Haupt- ) Kttdhr ewe
. gattungen unterſchieden. Die eine war ſchlank von Figur, 0 mig: hoch und geſtre>t z ihre Lämmer ähnelten jungen Rehen; 1) mhle ihre Wolle war ſanft, zwar mit Fett durchzogen, das aber (07) Hettichen flüſſig war, und ſich jedem mit ihm in Berührung kommen- den Gegenſtande ſchnell mittheilte, ſo daß es ihn, wenn er
porös war, ſc<nell durchdrang. Die andere Art war | ſchwerfälliger, Tark von Körper, im Verhältniß zur Länge
Wehöthume| von viel zrößerem Umfänge, als die erſte, mit Kodern
1, Wenn man fam gemacht
Daub man,
Nach vnn ffe mu|(glei? dem Triel der Stiere) behangen, niedrig auf den ngen ted Beinen geſtellt 3 ihre- Wolle war derb mit harzigem Fette, 1 doch; def das den ſie berührenden Gegenſtänden anhing, ohne ſie Eleni ſchnell zu durc<dringen. Dies gab ihrer Oberfläche einen Abh| ſchwarzen Uiberzug z wogegen die erſtere Art mehr ein dün- wih| kelgraues, an den Seiten bloß etwas geſc<hwärztes Anſehen i . Dew|! behielt. Dieſe weſentlichen Abweichungen beſtimmten denn fungen m die Schafzüchter, einen Unterſchied zwiſchen den beiden abrnehmun: Arten zu machen und ſie mit beſondern Namen zu belegen. pern Go: Man nannte auf den Vorſchlag des Staatsrathes TShaer el rüGigete die erſten EScurials und die zweiten Negrettis. Man | Heat wollte nämlich bemerkt haben, daß aus den beiden ſpani- ver Horm) ſchen Heerden gleiches Namens gerade am meiſten Thiere „erich, und der beiden gedachten Arten gekommen wären. Die Sache Amr! Fehler kam auf dem Leipziger Wollconvente aufs neue zur Sprache, merhelfet zu- und da hier eine Menge Stimmen gegen jene Benennungen waren z beſonders da man bewies, daß gerade aus den man einen Negretti- Heerden Spaniens am wenigſten dergleichen derb Man konnt) und barſchwollige Thiere gekommen wären, wogegen auch
ztfult von Escurial nicht allemal jene ſanftwolligen ſtammten: m Gus


