M 20-0 |' | Zweitens gibt es ſehr viele Güter, die elne Menge 4 a || Weidetriften haben, deren knapper und dabei ſo ſehr ge- 4 y 0] ſunder GrasSwuHs ſie von der Natur ganz eigentlich zu ng vy Scafweiden beſtimmt hat. Wollte man es hier darauf hſt ankommen laſſen, daß dieſe Weiden ſo weit in ihrer Vege- ind tation gelangen ſollten, bis man das Gras davon abmähen oh könnte: ſo"würde man oft vergebli< darauf warten, weil“* die Tro>enheit dies leicht verhindern" möchte, Wer würde führ aber einen ſo augenſcheinlichen Vortheil, als den ſolche nel Weiden geben, fahren laſſen, bloß um den Verſuch zu maa gu <en, ob Stallfütterung oder Weidegang den Schafen zu- wie träglicher ſey? ij Drittens führt aber auch die Sommerſtallfütterung ii der Schafe ſo viel Arbeit und Beſchwerden mit ſim, daß mit ſelbſt diejenigen, deren Oertlichkeit ſich ganz beſonders für dieſelbe eignete, ſie wieder aufgegeben haben. Das Mähen H und Anfahren des Futters, der Raum, wohin es gebracht iv“ werden muß, die ſorgfältige Aufſicht, daß es ſtets friſch er-" erhalten, und niemals erwärmt oder wohl gar ſchon halb N verdorben den Schafen gegeben werde, alles dies ſind We Dinge, die in der Wirklichkeit mehr Schwierigkeiten gj machen, als man ſih im, Anfange einbildet. Durch-|" zuſeßen iſt es, aber auch berechnet werden müſſen alle e | die dabei vorkommenden Koſten, und dann muß ver-- ; glichen werden, ob der ſcheinbare Gewinn dieſer Fütte- p 8; rungsart nicht in jenen Koſten wieder aufgeht, und ob 7“ (| man am Ende nicht die mehrere Aufſicht und die größere 0 m Gefahr wegen Verfütterung des Viehes noch obenein als jj; »„45 Zugabe hat.| 819.00 0:8 NM 1]; PRE>
Teil eines Werkes
1: Uibersicht der europäischen veredelten Schafzucht. 1
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