202 iſt auch in der That vielen Shafzüchtern, welche Rochs- gaht burger Stämme haben, gelungen. Andere dagegen kamen 0 in die angegebenen Fehler auf eine Art, die ihnen zulekt' einen unerſeßlichen Nachtheil brachte. Sie achteten nämlich wdf nur auf die Feinheit des Wollhaares und ließen ſich durch| bit den Schein blenden, der allemal für die dünnſtehende Wolle p-eif war. Bei der Länge derſelben, auf die man deshalb| wd ſehen mußte, um in der Ergiebigkeit der Shur nicht all-| zuſehr zurü& zu kommen, fiel dann eine ſolhe Wolle| Em im Stapel anseinander und das Zwirnen fand ſich in aus) hohem Grade. iat Doh ic< kehre zu den Verſuchen der Sommerſtall- den( fütterung zurüF, und ich werde zu dem angeregten Thema niet! über verſchiedene Shafftäämme weiter unten zurü kehren. wehrt Hier war es bloß darum zu thun, bei der Anführung der im Rochsbarzer Schäferei, die ein großes Beiſpiel dieſer Stall- gefl fütterung gegeben hat, zu zeigen, welchen Erfolg und Ein- fluß dieſelbe auf die Ausbildung der Wolle derſelben hatte. Man wird mich deshalb wohl nicht beſchuldigen, daß ich Hilti ; die hier logiſche Ordnung verleßt hätte.|„by 147 In Oeſterreich war man, ſo wie die Sommerſtall-| Grz p| fütterung erſt bekannt wurde, ſehr dafür, Es wurden uf. 7 1| große Verſuche gemacht, wobei der Veteran, Freiherr von' bem " 6 Ehrenfels, an der Spike war. Eine Menge Debatten| mi": || v entſpannen ſich über dieſen Gegenſtand, wie die Oekonomi» wd; | v"M ſchen Neuigkeiten 2c, in den Jahrgängen 1315= 2317 wr 1 4 überflüſſig beweiſen, Die Sache hatte ihre Widerſacher erb 1)|; und ihre Verfechter, im Ganzen aber ging aus der Füh- gem; hy Nl rung des Streits wohl klar genug hervor, daß ſie ohne allen jW, 4 4G |N 4)€
Teil eines Werkes
1: Uibersicht der europäischen veredelten Schafzucht. 1
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