Teil eines Werkes 
2,Abt.1 (1823) Landwirthschaftliche Reise durch Schlesien. 2,Abt.1
Entstehung
Seite
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Die Wäldnükung iſt höher angenömmen, ats fie auch bei dem allerſtärkſten Holz- Einſchlage jemals zu bringen iſt.

Die Ausgabett dägegen kann ſich jede Wirthſchaft zum Muſtex nehmen; Sie ſind folgendermaßen bes rechnet:

x) Beſoldungen x60 Rthlr.(NB. davon wird gegen? wärtig ein Amtmann für 260 Rthir., ein Schreiber für 50 Nthlr. und ein Förſter für 100 Rthlr. unterhalten.)

2) Geſindelohn 69 Nthlr.(Es ſind gegenwärtig da: ein Vogt, mit jährlichem Lohne von 40 Rthlt., 5 Knechte, jeder mit x58 Rthlr./ 5 Mägde, jede mit 12 Nthlr. und 5 Jungen, jedet mit 9 Rthlr,)

3) Witrthſchäftsnothdurft 60 Nthlr.!!!

4) Schäferei- Unkoſten 30 Rthlr,(NB; auf 650 Stü>.)

5) Insgemein 51 Rthlr.!

Weiter läßt ſich die Billigkeit füglich nicht treiben. Dadurch iſt aber auch das Gut auf mehr als 90,000 NRthlr. abgeſchäßt, ind würde bei jetziger beſſerer Kültur, als dämals, dennoch mit 60,600 Rthlr. nicht zu wohl: feil gekauft werden.

Wenn män im Gebirge den Weiken zu 6 Korn und älle übrigen Früchte zu 5 Korn Ertrag annehmen kann, ſs muß man mit ſehr fruchtbaren Ideen an's Werk gegan- gen ſeyn:

Welch? ein ſchäßbares Buch könnten äber ſolche Taxätoren über wohlfeile Bewirthſchaftung eines Gutes von mehr als 90,060 Nthlr. nach dieſer Taxe an Wers the, ſchreiben, wenn ſie därin bewieſen, däß mani yus die in derſelben angegebenen Ausgaben nöthig habe; und tie verdient könnten ſie ſich dadur< um die Land- wirthſchaft in unſern Zeiten mähen, wo wir mehr als