Teil eines Werkes 
2,Abt.1 (1823) Landwirthschaftliche Reise durch Schlesien. 2,Abt.1
Entstehung
Seite
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zum eigen hat, und daß die Höhe der Bogen ziemlich ihrer Sehne gleich iſt. Den pechartigen Schweiß der Negretti's hat ſie nuy wenig, und nur in den äußerſten Spißenz auch werden die Bogen in den Spitzen der Sta- pel nicht, wie bei den reinen Negretti's, weiter.. Hier- aus folgt nun, daß ſie weit weniger barſch, als die Negretti- Wolle ſeyn müſſe, ohne jedoch die gänzliche Sanftheit einer ausgezeichneten Escurial- Wolle zu ha- ben. Ausgeglichenheit der Feinheit und faſt gänzlich konſtanter Wollcharakter ſind übrigens noc<h Eigenſchaf- ten, welche dieſe Heerde vor ſehr vielen andern aus- zeichnen.;

"Obgleich Hr. H. ein ſo ſehr eifriger Schaafzüchter iſt, ſo hat er deſſen ungeachtet doch das Rindvieh nicht vernachläſſigt. Er hat einen Stamm Schweißer-- he, die den beſten dieſer Art an die Seite geſtellt werden können.:

Zur Emporbringung und Emporhaltung ſeiner ſfammtlichen Viehſtämme benußt er die günſtigen Ver- hältniſſe ſeiner Landwirthſchaft auf die verſtändigſte und ſorgfältigſte Art. Er hat eine überwiegende Menge Wieſen, und auf einzelnen Vorwerken deren mehr als Ae>er. Zwar ſind dieſe Wieſen nicht alle von der vor- züglichſten Qualität, aber er hat zu ihrer Verbeſſerung ſchon ſehr viel gethan. Da er nun daneben no<h auf den Ae>ern eine Menge Futter erbaut, ſo kann-es nicht fehlen, daß er den größten Ueberfluß haben muß.

Seine Felder zeichnen ſich aber auch auf eine ſo auffallende Weiſe aus, daß, geht man auch ohne Führer durch die Feldmark, man ſeine Ae>er doch alle aus denen der Dorf- Inſaſſen leicht herausfindet. Er hat die hier üblichen hohen und ſcharfen Beetrü>en mehr geebnet, und