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„ echt nahrhafte Weide geben; und zugleich den Boden ſehr weſentlich verbeſſern würden.
Doch vielleicht ift-es hier allgemein, wie es bei ei- nem Bauer war, den ich über ſeine Wirthſchaft befragte. Er meinte, er danke Gott ,- wenn der März zu Ende wäre, denn dann könnte er ſein Vieh doch hinausbrin- gen. Wolltte.er es auf den Aer in die Brache treiben, da fände es nichts, alſo müßte er ſchon einen guten Wei- deplaß haben, auf dem es ſich nach dem Winter wieder etwas erholen kbante. Gras in die Brache zu ſäen, was ich ihm rieth, hielt er für eine Verſpottung 3 auch meinte 'er, daß er jeht ſchon ſein Brodt nicht erbaute, da ex zwey Drittheile ſeines Feldes beſäte, wie viel weniger würde er es haben, wenn er mehr als ein Drittheil ſeiner AeFer zu Weide liegen laſſen ſollte. Der Mann ſuchte die gute Erndte in der vielen Ausſaat, ohne Rüfſicht, auf was für Land er ſäte. Leider habe ich anderwärts Leute gefunden, die grade nicht zum Landwirthſchaft- lichen Pöbel gehörten, die auc auf dieſen Glauben leb- ten und ſtarben.
Da. uns auf dieſer Seite der Oder grade nichts ſon- derlich Merkwürdiges aufſtößt, ſo ſeßen wir bei Caro- lath wieder über dieſelbe, und wandern an ihrem linken Ufer aufwärts. Ein ſehr fettes Bruchland liegt hier nach Beuthen zu, was aber bei hohem Stande des Fluſſes leicht unter Waſſer geſeßt wird. Die Früchte, die ich auf dieſem Lande ſah, verriethen eine ungemeine Kraft des Bodens, beſonders ſah ich hier Hafer von ſecitener Länge, der den, welchen ich in demſelben. Jahre im Oderbruche ſah, noch übertraf.
Dieſer gute Boden hält mit weniger Abweichung an bis nach Beuthen, nur,in der Nähe dieſer Stadt fin-


