vratz um aber nichts roh zu laſſen, werben, wenn die Breite oder das Gewende fertig iſt, die EC&en des Qua- drats vom Mittelpunkte aus, noch beſonders gepflügt. Der Ochſen bedient man ſich hier zum Ziehen faſt gar nicht, oder doch nur höchſt felten. Vor den Pflug wer- den, nur zwey Pferde geſpannt, eben fo auch vor den Ruhrhaken.; T
Die überall in's Auge leuchtenden ſchönen Wohn-
häuſer der Rittergüter, welche-man in Scleſien ge-
wöhnlich Schlöſſer nennt, verrathen Wohlſtand, der wenigſtens in frühern Zeiten hier ziemlich allgemein ge- weſen ſeyn mag, jeßt aber durch den Krieg, und die jehige für die Landwirthſchaft ungünſtige Zeit, doch wohl etwas erſchüttert worden iſt. Weniger iſt es wohl der der Bauern, ob ex ſich gleich im Aeußern nicht grade ſo fehr zeigtz denn ihre Wohnungen und Wirthſchaftsge- bäude ſind meiſt alt, und das bei dem ſchleſiſchen Land- manne beliebte Sprüchwort:„man muß die Häu? ſer ſtüßen und das Geld nüßen“! findet be- fonders bei den ältern Landleuten noch immer ſeine volle Anwendung. Denn daß unter dieſen mitunter ein ſehr ſolider Wohlſtand herrſche, habe ih Ihnen ſchon bei der Gegend von Jauer angeführt.
Es giebt hier mitunter bedeutende Ruſtical- Be- fizungen, von 5, 6 und mehrerern Huben, oder 2-- 300 Morgen Aerlandz auf dieſen werden auh Schaa- fe gehalten. Die Veredlung geht indeß bei ihnen ſehr langſam, und was ich Ihnen ſchon früher über die Schaafzucht der Bauern ſchrieb, das erleidet auch hier wenige Ausnahmen. Indeß giebt es doch hier mehrere Bauern, die die Wichtigkeit dieſes landwirthſchaftlichen Zweiges einzuſehen anfangen, und wenigſtens das Sy-
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