Berichtigung,
Auf Seite xx0 der erſten Abtheilung iſt bei der Frucht? folge von Barzdorf zu bemerken, daß der Schlag 4 und nicht 8 mit Kalke gedungen wird« Ferner, daß die An? wendung der Gypsdüngung bei dem ſtrengen Boden und dem kieſigen mit Thdn gemiſchten Grunde wenig fruchtek> daß ſich alſo auch hier die vielen mir mitgetheilten Beo2 merfungen über die Wirkung des Gypſes beſtättigen.
Bei Damödorf S. x15 und bei Bärsdorf und Groß2 und Klein- Noſen S. xx6 war mir dur<4 Unfundige das Wirthſchaftsſyſtem falſch angegeben worden, Bei erſtetem wird in 6 und 7 Schlägen gewirthſchaftet. Es beſteht nämlich aus 4 Vorwerken, wovon zwei tro>en, und zwei naß liegen. Da ſind immer je zwei und zwei, nämlich ein naſſes und ein tro>enes zuſammengeſchlagen. Auf den tro>enen iſt ganz regelmäßiger Fruchtwedſel, nämlich: 1) Beha>te Früchte in Biehdung, 2) Gerſte, 3) Klee, 4) Weißen in Kalk, 5) Erbſen, 6) Roggen. Auf den naſſen Feldern iſt die Fruchtfolge: 7) Gemenge, Hak- früchte und Hanf- in Viehdung, 2) Gerſte, na< Hanf,» Lein, 3) Klee, 4) Weiten in Kalk und Winter- Raps in Miſt, 5) nach Weiten, Hafer; nach Raps, Weißen, 6) Erbſen, 7) Winter- Roggen. Letztere Fruchtfolge wird auch in Bärsdorf beobachtet. In Groß- und Klein- Ro- ſen ſind ſehs Schläge, auf denen, wie- bei Damsdorf regelmäßiger Fruchtwechſel geführt wird.
Die Bemerkung über die Schaafweide von Bred els- hof, S. 132 der erſten Abtheilung, iſt dahin zu berich:


