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Man bedient ſich zur Aerarbeit ſehr viel der Oh: ſen. Da man nun noch, wie dies"überall bei den Bauern der Fall iſt, Dreifelderwirthſchaft hat, ſo ſind dieſe gewöhnlich im elendeſten Zuſtandez3 denn die wenigen Wieſen, die man hat, und' der wenige'Fut- terbau, den man betreibt, machen,- daß“ ſich dieſe
Thiere im Sommer'auf einer höchſt elenden Weide'näh=.
ren und im Winter mit etwas klarem'Strohe vorlieb nehmen müſſen."Die Weide iſt aber'aus zwei Urſa- hen ſo ſc<lec<t: Einmal, weil die Gräswüchſigkeit des Bodens ſehr gering iſt, und zweitens, weil der Aer
bei; jenem Syſteme ſo abgemagert iſt, daß er wenig Wei:-
de, und nur einige tro>ene Gräſer trägt.
"Auf gutem undſehr reichem Boden, oder auf Gü- tern„ wo ſehr bedeutende, und Gragreiche Wieſen ſind/ Fann man die Mangelhaftigkeit der Dreifelderwkrth-
ſchaft weniger klar. beweiſen,“ als auf weniger reichem Boden, wobei no< Mangel an Wieſen iſt; denn auf
erſterem. wird, bei ſeinem großen»Reichthume, oder bei dem jährlichen“ Zuſchuſſe großer: Wieſenflächen ,die Auſſaugung dieſes Syſtems weniger ſichtbar, und die Halmfrüchte ſelbſt haben da meiſt eine Stärke und Ueps- pigkeit der Blätter, wodurch ſie, den Blattfrüchten ähnlich, fähig werden/ eine Menge Pflanzen- Nah- rungöſtoff ſich aus der Luft, durc< das Einſaugungs- | vermögen, anzueignen!" Dies iſt aber bei einem ma- gern Boden nicht dev Fall: weil da die Halmfrüchte ſs ſchwach und die Blätter ſo dürftig in die Höhe wach- ſen, daß ihnen dieſes Einſaugungsvermögen faſt gänz- lich abgeht. ES iiſtin der Nakur, wie im menſchlichen Leben, wo einmal Kraft und Reichthum iſt, da ſtrömk auch beides zu,'wo ſie aber fehlen, da zerſtiebt zulebt
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