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dru>. Vorzüglich ſchlecht waren die Schaafe, und die Jährlinge darunter glichen Lämmern von etwa 2 Monaten. Die Wolle war gleichſam aufgetro>net, und viele hatten ſie abgeworfen. Es war im Februar als ich ſie ſah, und da kamen ſie eben aus dem Walde von der Weide. An Ertragung des Hungers und al- ler Widerwartigkeiten ſind dieſe Thiere gewöhnt. Da
nun ihre Wolle von der Art iſt, daß dev Stein höch».
ſtens mit 8 Nthlr. bezahlt wird, und da vom hundert im beſten Falle jährlich 9 Stein geſchoren werden kön« nen, ſo iſt freilich die Nußung einer ſolchen Heerde
nicht groß, und es kann leicht vorkommen, daß tau-
ſend ſol<e Schaafe kaum ſo viel einbringen, als hun- dert von vorzüglicher Beſchaffenheit und in«guter Hals tung. Da es nun auch noh in vielen Gegenden Do- minia giebt, deren Schaafheerden in keinem beſſern Zus ſtande ſind, ſo iſt es eine-ſchwierige Aufgäbe für Güs- ter- Taxatoren, wenn ſie ſo verſchiedene, und in der Nußunz in ſo hohem Grade von einander abweichende Thiere abſchäßen ſollen. Da man nun aber-bei ſolchen Abſchäßungen gewöhnlich nur auf die Zahl Rückſicht nimmt, ſo ſehen Sie leicht ein 5 wie ſehr unſicher dieſel: ben ausfallen müſſen. Man. nimmt bei ſolchen Taxen freilich etwas auf die alljährlich zu erzeugen mögliche Futter- Maſſe Rüſicht, aber dennoch hat man hierin
„noh zu wenig feſte Anhaltspunkte, und die ganze Sa»
che bleibt auch wegen der ſo ſehr verſchiedenen Bewirth: ſchaftungsarten immer noch ſehr ſchwankend.
Da wir jeßt ſehr nahe an Guhrau ſindz ſo führe ich Ihnen auch die Merkwürdigkeit von dieſer Stadt in ihren vielen Windmühlen an, weil dieſe auf den Abſaß ver landwirthſchaftlichen Producte der Umgegend einen ſehr großen Einfluß haben. Es ſind dieſe Mühlen auch
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