ner zurü&geſeßten bringt, ihr ganz unbedingt zuſchreibt. Auf die Begünſtigung und den mehrern Zufluß den ſie erhält, muß man nicht vergeſſen auch etwas zu rechnen.
Nicht weit von Juppendorf liegt Groß- Kloden, dem Hauptmann von Borrwiß gehbrig-. Da auch die- ſer das Beſſere ſchon längſt erkannt hat, ſo ſuchte er es auch auf ſeiner Beſikung in Ausübung zu bringen. Auf einem Boden von zweierlei Art führte er auch zweierlei Bewirthſchaftung deſſelben ein. Regelmäßigen Frucht- wechſel, mit zweijährigem Klee, alſo eine Wirthſchaft in 7 Schlägen, führt er da, wo er einen humoſen Sand, der hie und da in Lehmboden übergeht, mit Lehm-Unterlage hat. Wo dagegen dieſer Boden in leichten und magern Sand übergeht, da hält er Bra- <he, läßt auf dieſe, die gedüngt worden iſt, Roggen, dann Hafer folgen z ſodann das Land mit weißem Klee zu Weide liegen, und nimmt hinter dieſer noch einmal Roggen. Dann geht nach ſechs Jahren die Rotation von neuem an.
Wie gut gewählt aber dieſe Bewirthſchaftungsart für den Boden ſowohl als für die ganze Wirthſchaft ſei, das zeigt die Kraft, in welcher ſich dieſelbe befindet, und vas muntere und gut genährte Vieh, was man hier ſieht. An der höhern Veredlung der Schaafe hat Hr. v. B. erſt angefangen. Bei dem guten und vorzüg» lichen körperlichen Zuſtande, in welchem ſie-ſich befin- den, iſt es auch in der That ſehr Schade, daß ihre Wolle noh nicht von vorzüglicher Feinheit iſt,
Wenn man eben erſt Heerden von Rindvieh und Schaafen, wie die in Groß- Kloden geſehen hat, und man begegnet unmittelbar darauf Heerden von verfüms merten und erhungertem Bauerviehe, wie mir dies be- gegnete, ſo macht dies einen höchſt unangenehmen Cin“


