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Reimswaldaw. Ehe wir aber in erſteres kommen, wan deltt wir durch die Thalſchluchten von Schmidtsdorf und SELF In dieſen iſt ver AEerbau hö<ſt unbedeu- tend, und nur kleine Wieſenmatten mit winzigen Aer- flächen vermiſcht, erinnern an denſelben. Schroffe Ge- birge ſtreben überall himmelan. und beengen den Horizont ſo, daß man ein Gewitter, was heranzieht, erſt dann gewahr wird, wenn es beinah im Zenit ſteht. Plaz- regen ſind, wie es die Natur der Sache wohl ergiebt; hier häufig, und die Gewäſſer füllen alsdann nicht ſelten das ganze ſchmale Thal,
BeyLang- Waltersdorf öffnet fich dieſes ſchon wie- ber zu einiger Breite. Der Boden iſt hier nicht grade von der: ſchlechteſten Art, erreicht aber, wegen ſeiner kal- ten Lage, nicht den Ertrag, den ihn ſeine Fähigkeit da- zu wohl erreichen ließe. Die Gegend iſt nämlich gegen Süden durch ſehr hohe Bergrü&en begränzt“ dagegen vem Oſt- und Nordwinde offen. Winterſaat iſt ſehr
unſicher, und geht ſehr häufig aus. Von Sommer- früchten gedetht der Hafer noch am. Kiee wächſt
- ſehr üppig, und ich ſah ihn hier ſo gut, wie auf dem be-
jten Boden.-An den nördlichen Berglehnen ſind ziem- lich gute Weiden ,. an denen den Sommer hindurch Rin- der und Ziegen klettern. Die Schaafzucht ſcheint in hiejiger Gegend nichb ſonderlichen Fortgang zu haben, au< habe ich von großer Veredlung, die wohl auch ſehr ſchwierig ſeyn dürfte, wenig wahrgenommen.
In noch höherem Grade gilt das Geſagte von Reimswaldau. Hier befremdet es nicht gar ſehr, wenn aud) der Hafer auf dem Felde verſchneit. Wenn die un- bedeutende Erndte der Winterung in der Mitte 36 Au- guſt beginnt, ſo gehört dies"zu den frühern Fällen.


